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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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Verschiedenheiten, Varietäten. 95

Farbe des sonst gleichen Exlibris zu unterscheiden;ferner spricht heutzutage auch der Wunsch mit, mehrereFarben deshalb zur Verfügung zu haben, damit man jenach dem im inneren Deckel befindlichen Papiere einezu diesem passende Farbe wählen kann; ein weitererGrund, namentlich auf die neueste Zeit passend, ist derUmstand, dass vom Drucker sowohl im Auftrage, alsauch freiwillig eine Reihe von Druckproben mit ver-schiedenen Farben auf verschiedenem Fapiere angefertigtwurde, damit der Besteller das ihm Geeignetste aus-wählen konnte; diese Probedrucke werden selten ver-nichtet, dagegen teils in Büchern verwendet, teils beimExlibris-Tausch ausgegeben. Alle diese angeführtenGründe gelten für die Druck- /''arbeuvarietäten wie fürdie Papicwarictäten.

Von den Farbenvarietäten seien nur einige genannt:2 Kanonikus Ruprecht, Dillingen, Stich, 1678; schwarzund rot.

2 von Rehm, Augsburg, Stiche, c. 1730; schwarzund rot.

2 Fürstin Eleonore von Stolberg-Gedern, Stiche,c. 1760; schwarz und rot.

3 Johann W. Donner, Stiche, 1770; schwarz, grün, rot.2 Karl Friedrich von Ditten, Stiche, c. 1760; schwarz

und rot.

2 Kaspar Kindsvatter, Stiche, c. 1780; schwarzund blau.

3 Johann Josef Reuss, Stadt- und Hofarzt, Stuttgart,Stiche von J. G. von Müller, Stuttgart, 1779; schwarz,braun, rot.

2 K. G. Rieder, Dechant, München, Stiche, c. 1790;schwarz und rot.