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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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Über deutsche und englische Heraldik. 29

Ordnung in den Rangkronen, wie z. B. in diesem Jahr-hundert in Deutschland; damals waren in Frankreichund im Elsass (z. B. bei mehreren Exlibris von Stried-beck in Strassburg) die Perlenkronen häufig nichtsanderes, als ein allgemein prunkhafter Schmuck, dereiner gewissen Grossmannssucht diente.

Die Mauerkrone der Städteschilde ist modernen Ur-sprungs; die der Residenzstädte (Fig. 10) zeigt 5, dieder übrigen Städte 3 Türme.

Die englischen Rangkronen sind folgende:z. Herzogskrone, Dukes Coronet: Stirnreif mit 5 sicht-baren Blättern, Purpurmütze, goldene Kugelquaste(tassel); unten Hermelin (Fig. 11) (»His Grace«).k. Marquiskrone, Marquis Coronet: Stirnreif von dreisichtbaren Blättern und 2 Perlen, sonst wie i(Fig. 12) (»Most Honourable«)./. Earlskrone, Earles Coronet: Stirnreif von 5 Perlen-und 4 kleineren Blattzinken, sonst wie i (Fig. 13)(»Right Honourable«).m. Viscountskronc , Viscounts Coronet: Stirnreif von7 ungestielten Perlen, sonst wie i (Fig. 14) (»RightHonourable«).n. Baronskrone, Barons Coronet: Stirnreif mit 4 unge-stielten Perlen, sonst wie i (Fig. 15) (»RightHonourable«).

In der deutschen Wappen darstellung unterscheidenwir folgende Hauptivappenstilc und Perioden, die manin der Zeichnung nicht durcheinander mengen darf, wennman nicht unheraldisch und unstilistisch sein, d. h. Dingeaus ganz verschiedenen Zeiten vermischen will; undgerade in der Wappenkunst ist der Stil besonders scharfausgeprägt.