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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
15
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Herstellungsarten. 15

bilde des Steindrucks Exlibris, deren Originalzeichnungenauf Aluminiumplatten - Algraphie hergestellt wur-den, Fräulein M. Fiedler, Dresden, solche auf Zinkplatten,und O. Schwindrazheim, Hamburg, ätzte sogar eineExlibris-Zeichnung auf Glas.

Auf alle Techniken vom Holzschnitt bis zum Zink-cliche, bezw. auf deren genaue Beschreibung näher ein-zugehen, verbietet der Raum ; man findet das Einschlägigein jedem Kunsthandbuch. Es sei nur bemerkt, dass derKupferstich das Teuerste, das Zinkdiche das Billigstezur Herstellung von Exlibris ist.

Für die hier genannten Arten finden sich in den11 Jahrgängen der deutschen Exlibris-Zeitschrift zahl-reiche Beispiele, die hier nicht alle einzeln erwähntwerden können. Ausserdem bietet dieses Buch selbstin seinen Abbildungen genügendes Material /.um Ver-gleichen.

Schliesslich sei noch der Vollständigkeit halber er-wähnt, dass in Deutschland im 17., wie in England im18. Jahrhundert Beispiele vorkommen, dass PersonenOblatsiegel mit ihren Ringen in ihre Bücher druckten;sogar Siegellacksiegel fanden sich. War der Grund auchmanchmal der Mangel an einem eigenen Exlibris, sotrifft sich der Fall eines Oblatsiegelstempels bei demdeutschen Exlibris »J. F. j. D.«, 18. Jahrhundert, auch"eben und zugleich mit dem in Kupfer gestochenenWappen-Exlibris. Der Betreffende glaubte wohl da-durch die Beweiskraft des Eigentums zu erhöhen. Ein-gebürgert hat sich diese unpraktische und unschöneSitte nicht.

Auch schwarze Abdrücke von Eisenschnitten (17.Jahrhundert) und schwarze und blaue von Messing-