IV Vorwort.
1871 an erheblich umfangreicher und genauer, da imenglischen Buche nur die hauptsächlichsten, im deutschenaber alle mir bekannt gewordenen Exlibris-Verfertiger— Künstler, Handwerker und Dilettanten — ange-geben sind.
Da ich in meiner, nun im April 1901 über20500 Stück zählenden Exlibris-Sammlung, die diegrösste des Kontinents ist, allein rund 10300 alte undneue deutsche Exlibris besitze und in der deutschenExlibris-Zeitschrift sowie in deutschen Kunstzeitschriftenund Zeitungen vieles über den Exlibris-Stoff veröffent-licht habe, so hoffe ich, dass es mir gelang, im Fol-genden eine übersichtliche Geschichte der deutschenBibliothekzeichen gegeben zu haben.
Die Illustrationen sind hauptsächlich nach Blätternmeiner Sammlung hergestellt; nur einige wenige sindanderen entnommen. Alle Sammlungen heranzuziehen,war nicht nötig, da einerseits die Warnecke'sche in Berlin,die von Berlepsch'sche zu Wolfenbüttel und die des Buch-händler-Börsen-Vereins zu Leipzig bereits ihre, haupt-sächlich illustrative Veröffentlichung gefunden haben,andrerseits meine Sammlung die Mehrzahl der Exlibrisder anderen hier nicht weiter genannten Exlibris-Samm-lungen, einige Unika und wenige andere ausgenommen,ebenfalls enthält. Manchmal mag es auch vielleicht vor-kommen, dass ein anderer Sammler von einem Exlibrisz. B. 5 statt meiner 4 Varietäten besitzt, doch ist dasim Allgemeinen wie Besonderen wohl reichlich neben-sächlich.
Es sei hier gleich betont, dass dieses Buch keines-wegs eine vollständige Liste mit allen deutschen Exlibriszu bringen beabsichtigt, sondern dass nur stets das