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heit, die ihm, als zum Schafge«schlechte gehörig, eigen ist. Ham-mel kann von Hammen, ver-stümmeln, abgeleitet werden. CSweiset daher auf die Schwachheit,wodurch sich der verschnitteneSchafbock von dem unverschnit-tenen unterscheidet, und hat ebendarum auch einen verächtlichenNebenbcgriff. — Dieser Untereschied zeigt sich auch in dem uu«eigentlichen Gebrauche. Ein dum-wer Mensch wird ein Schöps,aber nicht ein Hammel genannt.Dagegen hat man Castrat durchHümmling übersetzt, um dasVerächtliche auszudrnckcn.
Handel. Gewerbe. Ver-kehr. ü. Geschäffte, wodurchGüter gegen andere umgetauschtwerden- V- Gewerbe Heißteinsolches Geschafft, sofern cs alsein Erwerbmittel betrachtetwird; Handel, sofern ckian aufden Umtausch sichet, insonderheit,wen» dieser in Kaufen und Ver-kaufen besteht, Verkehr istder Umtausch selbst, wie aus demStammworte Kehren erhellet,das eine Veränderung der Seite,ein Umsetzen anzeigt. Wer einenstarken H a n d e l treibt, bey demist viel Verkehr, und soferndieser Handel einträglich ist,ist er ein gutes Gewerbe —Diejenigen Erwerbmittel, die nichtin einem Umtausche bestehen, sindkein Gewerbe und keilt Han-del. Der Bauer, der sein Feldbauet und die Erzeugnisse selberverzehrt, treibt kein Gewerbeund keinen Handel. Wenn eraber Getreide verkauft, oder an-dere Waaren dafür umtauscht;so treibt er Handel und Ge-
werbe. Der Schneider, derSchuster u. f. s., der für seineArbeit Geld eintauscht, hat einGewerbe.
sandcl. Handlung, ü. Ge-schäfftc, die im Kaufen und Ver-kaufen bestehe». V- Handelbedeutet bloß das Geschafft desKausens und Derkaufens selbst;Handlung aber auch die ganze,zur fortgesetzte» Betreibung diesesGeschaffts dienende Anstalt; wozuWaarenlager, Ladendiener u. s. f.gehören. Wer sich ein Buchkauft, der macht einen Handel,aber er braucht darum nicht eineHandlung zu haben; und um-gekehrt, der Eigenthümer einerBuchhandlung braucht denHandel mit den Büchern nichtselbst zu betreiben. — Weil eineHandlung als etwas Fort-dauerndes gedacht wird; so redetman von ihr auch, wie von einermoralischen Person, und legt ihrPradicate. von Personen bey.Diese Handlung hat von mirGeld geborgt, und sich anheischiggemacht, es binnen zwey Jahrenwieder zu bezahlen. Aus die-sem Unterschiede erhellet, warumein ganz unbedeutender Handelmit den dazu gehörigen gering-fügigeaAnstalten nicht eine Hand-lung genannt wird. Ei» ariperJude, der bloß alte Kleider ver-kauft, hat einen Handel, aberkeine Handlung.
.«ndeln. rhun. Mache»,verrichten, ü- Seine Kraftäußern. V- Handeln bezeich-net hiesen Begriff ganz allgemein,und stehet dem Leiden entgcgen-Jeee Veränderung eines DingeS,die eine Äußerung seiner eignenKraft