geschiebct in der Absicht gehörtund verstanden zu werden, unddaher gewöhnlich durch Worte.Das Schreien kann auch ohnediele Absicht Stakt finden, undbesteht daher oft aus bloßen unar»ticulirten Lauten. Man rufetum Hülfe, und schreiet vorSchmerz.
tzchrisr. werk. Buch. st.Eine geschriebene (oder gedruckte)Rede, die für das Publikum be-stimmt ist. V- Schrift (dassonst auch jede geschriebene Redebedeutet) bezeichnet eine solche inB-ziekung auf ihre» Inhalt (S.Schreiben re-), und in Beziehungauf ihren Verfasser. Die letzteBeziehung druckt Werk eben-falls aus. Denn ei» Werk istüberhaupt alles, was jemand zueinem gewissen Zwecke hervor-bringt Buch enthalt keinevon bevden Beziehungen- M^nndaher hauptsächlich auf den In-halt gesehen werden soll; so wirdSchrift gesagt. Man sagt:Lobschrift, aber nicht Lob-b»ch» Lob werk. Soll haupt-sächlich ans den Verfasser gesehenwerde», so wird Werk oderSchrift gebraucht- MeineSchriften und meine Werkestich diejenigen, die ich selbst ge-schrieb u. Meine Bücher abersind olle, die ich besitze, ihr In-halt und ihre Verfasser mögense»n, welche sie wolle». — Ausser-dem unterscheiden sich Werk undSchrift auch dadurch, Laß haupt-sächlich nur eine Schrift von grd«serm Umfange ei» Werk genanntwird Ein W erk kann aus vieleneinzelnen Schriften bestehen.
Schuld. Ursache, st. Was de»
Grund enthält, wodurch etwaswirklich wird. V. Ursache be-zeichnet diesen Begriff allgemein.Schuld kann »ur gesagt werden,wen» das, was gewirkt wird, et-was Böses ist. Eine Erkaltungist oft Schuld a» einer Krank-heit und ist die Ursache davon.Strenge Diät aber ist oft dieUrsache von der Erhaltung derGesuntheit; aber sie ist nichtSchuld daran.
schuldlos. Unschuldig, jj-Wer etwas Böses nicht gethanhat. V. U »schuldig deutet bloßan: daß jemand etwas Bösesnicht gelhan habe« Schuldlosüberdem »och: daß es ihm nichtzugcrechnst werden könne. Mankan» daher Unschuldig, abernickt Schuldlos, auch da ge-brauchen , wo von gar keiner Zu-rechnung die Rede sepn kann.Mau sagt: eine unschuldigeArznei), d. i. die nicht schadet, j
Man sagt aber nicht: eineschuldlose. Denn der Arzneykann nicht» imputirt werden.Schulter. Achsel, st. DieTheile res Rumpfes in dem i
menschlichen Körper, womit die '
Arme uumfttelbar verbunden sind.
V- Sckulter ist eigeutlich das !Bein, worin der Arm cingefugtist, und Achsel die obere aus» ^
wendige Fläche. Im gemeinen -
Leben werden aber beyde Ausdrückegleichgültig gebraucht.Schwanke», wanken, wa-ckeln. Taumeln, st. Sich ^
hin und her bewegen. N- .
Wanken zeigt einen geringer», ^
Schwanke» einen höher« Graddieser Bewegung an. Bey einemganz gelinden Erdbeben wanken
die