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ohlschmeckcnd dadurch, daßman eine Sache schmackhaftnennt, sofern man cs zu ihrerB srimmuiig rechnet, daß ste Gerschmack und guten Geichmack habe;W o h! schm ckend aber auch ineui'crii Fallen gebraucht. Paste»ten w r: e» von Vielen fürschmackhafte uns wohl-schmeckende Greisen gehalten.Wenn aber eine Arznei) zufälliganacncdm schmeckt (welches garnicht zu ihrer Bestimmung ge»bbit); so ist sie wohlschme-ckend, aber nicht schmackhas t.
Schmeer. Fett. u. GewisieMaterien, die sich nicht mit demWasser vermische». V. Fetthc.ßen dicsilbcn, sie mögen stüssigoder verdickt sev»; Schmeer,wenn sie so dick sind, daß sie sichschmieren lassen, wie z, B.Waaenschmec r.
Schmeiße». Wersen. ss.M t solcher Gewalt auf einenKörper wirken, daß ma» ihndurch die freue Luft von sich fort- "treibt- V Ein Körper, der g erwerfen wird, verlaßt allemalden, der ibn wirft, und bewegtsich für sich allein ; indes) A chmei -ße» auch alsdann gesagt werdenkann, wmn der SchmeißendeLas, was er schmeißt, nochfesthält. -Man gibt jemandem ei-nen Schmiß, aber keinenWurf mit dem Stocke, wennman ihn damit schlagt und LenStock in der Hand behält. Bcydem Würfelspiel aber thutman einen Wurf, weil man dieWürfel aus der Hand fabrenlaßt- — Da der geworfeneKörper allemal sich selber sortberwegt, so muß ihm von dem Wer-
fen den Bewegungskrast mitge«ihcrlt sey». Daher führt Wer-fen aus de» Nebcubegriff vonKraft und Wirksamkeit, wodurchder Körper in Bewegung gesetztwird, indeß Schmeiß.,, aufdas bloße Daseyn dieser Wir-kung himveiset. Daher ist auchSchmeißen unedler als Wer-fen, und in der anständiger»Schreibart wird dafür Werfenund Schlagen gcbraucdt.Schmerz, web. Pein. u.Eine unangenehme Empfindung.V. Gckmcrz und Pein dru-cken Liese Empfindung an sich selbstaus; Schmerz ciue» jeden,Pein nur den hbhern Grad der-selben. Weh bezeichnet sie mitHinsicht auf ihre Ursache. EinWeh ist ein übel, sofern eSSchmerz verursacht. Ursprüng-lich ist dieses Wort eine Inter«jection, die den N-'turlaut beyder Lkniäherung cincS Schmerzerregenden Übels darstcllt.Schiller;. Traurigkeit. Ve,criibüiß. Leid. ü. Eureunangenehme Empfindung. V.
' Schmerz ist die unangenehmeEmpfindung selbst, und kann auchaugenblicklich vorübergehend scvn.Traurigkeit ist der ganze,langer dauernde Gemürhszuftand,der durch unangenehme Empfin-dungen entsteht. Daher gibt csanch körperliche Schmerzen,aber keine körperliche Traurig-keit, weil das letzte Wort aufden Gemülhszustand binweisek. —.Bctrübn iß bezeichnet einenSchmerz oder eine Traurigkeitmit dem Nebcnbcgriffe: daß sievon einer äußern Ursache erregtscycn. Darauf weiset die Vorsy'be
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