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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
Seite
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Not 2F4 Nuh

wärtigen, noch in der «ergänze» Gewalt wozu »dthigen. Der-

neu Zeit ist, das ist Nie undNiemals. Die beyden letz-te» Wörter unterscheiden sich wieJe und Jemals (S. Je. Je-mals.)

ttörhig. Norhwendig. u.Wasseynmuß V Nothwenrd i g druckt aus: daß das Nichtseyneiner Sache unmöglich sey;Nöthig, daß sie zu einer gewis-sen Absicht unentbehrlich se».Der Mensch muß n 0 thwendigsterben, und hat zur Erreichungseiner Zwecke oft die Hucke Ande-rer sehr ndthig. Wenn dieAbsicht selbst etwas N 0 thwenoi-ges ist, so werden die Mittel,die dazu unentbehrlich sind, Noth-Wendigkeiten genannt. DieDinge, die wir zur Erhaltungdes Lebens nicht entbehren können,heißen Not Hw endig teilendes LebenS-

N 0 rhdursrig kümmerlich,ü- Diese Wörter werden von un<entbehrlichen Dingen gebraucht,wenn nur sebr wenig davon vor-handen ist. V. N 0 thdürftigzeigt an, daß doch so viel vorhan,den sey, als man zur Noth be-darf; Kümmerlich hingegen:daß so wenig da sey, daß Kum-mer und Bcsvrgniß vor gänzli-chem Mangel entstehe. Wer seinnoth dürftig es Auskommenhat, der ist vor gänzlichem Man-gel gesichert; aber nicht der, dernur ein kümmerliches Aus-kommen hat. >

Nörbigen. Zwingen. Ver-pflichten. ü- Etwas nothwen-dig machen. V. Nbthigenbezeichnet diesen Begriff allgemein.Zwingen heißt: ein Ding durch

pfllchten bedeutet: lemandenmoralisch, d.i. durch Auferlegungeiner Verbindlichkeit wozu nöthi,gen.

ur. Bloß. v. Diese Partikelnbedeute» so viel als: weiter nichts,V Man kann aber r) ausdruckenwollen, Laß außer dem Gegebe-nen nicht noch Mehreres vorhan-den sey; wobcy also bloß aus dieAnzahl der Dinge gesehen wird.Man kann aber auch r) sagenwolle», daß außer dem Gegebe-nen nicht noch etwas Änderetda sey; webe» man also auf dieBeschaffenheit siehet. In demletzter» Fall sagt man Bloß; undNur in beyden Fallen. Er ver-dient täglich nur Einen Groschen(nicht mehrere); uns kann daherbloß Salz und Brod (nichtSpeisen von anderer Art) essen,uybar. Nützlich, ü. Watfür ein anderes Ding gut ist. D>Nützlich heißt dies in jedemFalle- Nutzbar nennt man nurfür sich bestehende Dinge, diedurch Erzeugnisse oder auf andereArt dazu diene» können, unserEigcnthum zu vermehren. Einfruchtbarer Acker ist nutzbar»nd nützlich. Die Tugendkann nützlich aber nicht nutz-bar genannt werden,uyen. Nützen. Diele Wör-ter werden bis jetzt noch haujigals gleichbedeutende Formen einetWortes, von vieic» aber auch sogebraucht, daß Nutze» das Acti-vum, und Nützen Las Neu-trum ist. Nütze n heißt alsdann:Nutzen gewahren, und Nutze»bedeutet: den Nutzen, den manvon einem Dinge haben kann,

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