so thut sie es kund und zu wis-sen! oder auch unfern Freundentbun wir es zu wissen« wennwir krank sind, damit sie uns dieFreuiNschastSpflicht erweisen, unszu bc uchcn.
, Melden Erwähnen. ü.Von envas reden, um AndernKe n'niß davon zu geben. V.Wer einer Sache e r w a h n t oderErwähnung thut, der redetnur aanz kurz davon. Wer siemeldet, oder Äeldung da-von thut, der kann auch ausführ-lich und weitlaustig davon rede».
Menge Vielheit. Ü. EmInbegriff von mehren, Dingen.V Vielheit heißt ei» solcherInbegriff in jedem Falle l Men-ge hauptsächlich alsdann, wenndie Anzahl der Dmg^ nicht be-stimmt ist; oder, weil die Dingeunter einander gemengt sind,nicht bestimmt werden kann. (S.! Mengen.) Mmsagt: eineunzah-
^ licheM enge Volks strömte herbcy,
aber nicht: eine unzähliche Viel-^ heit, obgleich jede Menge eineVielheit ist.
! Menge». Mischen, li. Meh-rere Dinge ohne Ordnung unteri einan er bringen V Mengen,i welches mit Mank verwandt ist(S. Muck re), bezeichnet L esenBegr.ff schlechthin. Mischenhat de» N beudegriff, raß dieDinge, die unter einander gebrachtwerde», von verschiedener Art> seven. Der Bäcker mengt das^ Mehl; und der Apotheker Mischtdie verschiedenen Species eines^ Arzneyuiittels.
Wege. Hure, ü- Eine lieder-liche Weibsperson, die mit ihreri Unzucht Gewerbe treibt. B. Hure
kömmt zwar von He »reu, mie-then, her. Allein dieser Stamm-begrisf ist langst verdunkelt; undwaS bey dem Worte j tzt bervor-sticht, ist der Begriff d-r ficisch-lichen Sünde, womit die Hureein Gewerbe treibt. Daher istauch Hure ein anstößigerer Aus-druck als Metze; obgleich beydedie nämlichen verächtlichen Ge-schöpfe bedeuten. Den Metzebezeichnet eine liederliche Weibs-person bloß von dem Geschlechts,und bat ehemals, auch noch zuLuthers Zeiten, eiste junge Weibs-person überhaupt bedeutet.
Metzger Fleischer. Schläch-ter. si. Derjenige, dessen Ge-werbe es ist, das Fleisch geschlach-teter Thiere zu verkaufen. V.Ein Schl ichter ist jeder, derLbiere schlachtet Ein Metz-ger verbauet überdem »och diegeschlachteten Thiere, z. B umLas Fleisch stückweise zu verkau-fen. D.nn das veraltete Metzenbedeutete: schneiden, hauen, wo-von »och S t ei n m etz , und rasFrequentativum Metzeln. N-e-d e r m e tz e ln übrig ist. Ei»Fleischer wird nur cerjenigegenannt, der mit geschlachtetemVwhe Gewerbe treibt. indem erdas Fleisch davon verkaukt —D>e Personen, die auf dem Dorfevon de» Einwohnern bloß zumSchlachten ihre- Viehes gebrauchtwerden, sind Schlächter, aberkc'ne Fleischer. Hingegen je-der F l e i s ch e r muß ein Sckläch-ker, und, wenn er das Fleischeinzeln stückweise verkauft, einMetzger sepn. — An einigenHrrern wird nun das ganze Ge-werbe von dem einen, am andern