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scr zeigt diese» Geiz im Erwer-ben u»d im Erspare».— Knau-ser kommt w ihrsckeiiilich her vonGenau, und dieses kann sowohlaus das Erwerben als auf dasAusgcben gehen. Hingegen K n i<cken ist etwas i» sehr feine Tbcilezerbrechen. Der Knicker aberbricht, w »n er etwas ausgcbensoll, auch von dem Kleinsten nochetwas ab, um cs zu ersparen.
Rnechr. Leibeigener'. Skla-ve. ü- Ci» Mensch, welcher derHerrschaft eines ander» unterwor-fen ist. V- Nach dem heutigenSprachgebrauch«: ist ein Knechtseinem Herrn nur in gewiss.»,Handlungen unterworfen, zu de-ren Verrichtung er sich für Lohnund Brod anheischig g-macht bat.Ein Sklave ist seinem Herrn inallen Stücken unteeworfen; selbstseine Person wird als ein Eigcn-thum seines Herrn betrachtet. —Ei» Knecht und ein Sklavegeboren zn der häuslichen Gesell-schaft ibreS Herr». Ei» Leib- ieigener aber »icüt. Diesersann sei» eignes Haus haben.Er hat nur ein Grundstück seinesHerrn im Besitz, das er gegenAbgaben und Dienste benutzt, unddas er nicht verlassen darf obneErlaubnis seines Herrn. In so-fern gehört er mit seinem Leibezu dem Ligenth.u me seinesHerrn (tzlebss alilcri'gms). —Die Sklaverey stammt ansLen Zeiten her, wo die Völkerglaubten, ihre Kriegsgefangenenals ihr Eigenthum betrachten zukönnen. Die Völker aber, mitdenen die alten Deutschen am mei-sten Krieg führten, waren die
; Knü
Sklaven, und davon kommtdas Wort Sklaverey.
kniff, pfiff. Finke, ü. Einslistige Erfindung, jemanden zuhintergch'n. V. Eine solche heißtein Kniff, von Krreipcn,heimlich ergreifen, sofern dadurchein unerlaubter Vertheil erreichtwerden soll; ein Pfiff, sofernsie für besonders sinnreich gehaltenwnd; eine Finte, sofern z» ih-rer Ausführung Verstellung ge-hört.
K ii ü p fe n. S ch » rZen. ü- EinenKnoten mache». V. Knüpfe»hat Len Nebcnbegriff, daß durchden Knoten etwas verbunden oderbefestigt werde; Schürzen hatdiesen Nebenbegriff nicht. Manknüpfet zwei) Bänder durch ei-nen Knoten zusammen. Wairschürz.et aber einen Knoten inEinem Bande. — Man kau» da-her iineigentlieb sagen: das Bandder El,« knüpfe n u- d. gl. Aberschürzen kann in solchen Re-densarten nicht gebraucht werden.
bobold. Gespenst. Polter-geist/ st. Nach der PhilosophieteS Aberglaubens: gewisse Geisterdie den Menschen erscheinen. D.Gespenst bezeichnet diesen Be-griff allgemein. Ein Gespenstkann auch die Erscheinung einesverstorbenen Menschen seym Ur-sprünglich scheint man geglaubtzu haben, daß der Teufel die Ge-spenster erscheinen lasse, um dieMenschen zu oralen. Denn dasWort kömmt her von Epaiscu,saigerere, crngcbcn, hören oderschnlaffen. — Kobolde heiße»nur gewisse Gespenster. S e sindGeister einer geringem Art, meistvon schalkhaftem Charakter, unsscdei-
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