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Händen ist, sofern Personen ein-ander widersprechen. V. Streitdruckt dies allgemein aus- Denn«s wird überhaupt von allen Kräf-ten gesagt, die einander entgegenwirken Es kann daher auch einenfreundschaftlichen Streit geben.Wenn ein Streit in Worten,wovon hier nur die Rede ist, mitaller Anstrengung der Vere tsam-keit geführt wnd, so daß jederalle Kräfte anfbletet, seinen Geg-ner zu bestiegen; so ist es einWortkampf. — Ein Wort-wechsel unterscheidet sich durchdie Hitze, womit die Streitendengegen einander reden, und welchebewirkt,, daß keiner den andernausreden läßt, sondern ihm immerins Wort fällt, so, daß die Ant-worte» und Gegenantivorten aufdas schnellste wechseln. Diebesten Freunde können über Mcy-uungen häufig streiten, aber i»Wortwechsel mäßen sie nichtvft gn athcn, weil das hitzigeStreiten auf die Dauer unerträg-lich m-cht. — Ein Jank istei» Worrw'chs'1, worin fick einhöherer Grad des Zorns e> gießt,der sich gewöhnlich durch heftigesGeschrry und Schimpsredeu Lustmacht. Was Hey gebildeten Per,som« ein anständiger Streitbleibt, das wird b-v dem PKbel«in Jan.k. Man leitet das Worther pon dem Gothische« Üakari,widersprechen, wovon eS auchabstammt, wenn man in der nie-drigen Sprechart Ansackenfür: hart anre'en sagt. — EinHader ist ein Jank, der inStoßen, Scklage», R mscn, miteinem Worte, in Tdärlichkcrtcnsusbticht, oder auszuhreche»
droht; insonderheit wenn es einZank über unbedeutende Dingeist. Vevde NebenbegriffezAründe»sich auf die eigentliche Bedeutungvon Hader. (G den vor. Art.)Denn in dieser entbält es sowohlden Begriff des Zerreiffens, altauch den Begriff des Uuwertht.Zwist ist das Gegentheil vo»Einigkeit, und deutet auf die feind, iselige Gesinnung, welche die Strei-tenden entzweyet. Freunde ^könne» in Streit und Wort« !Wechsel gerathen; aber wennein Zwist unter ihnen entsteht;so hören sie auf, Freunde zu sepn.Mergel. Schlossen. ü.Eisstücke,die aus der obern Luft Herabsalle».
V- Scklossen sind die einzelne»Stücke, Hagel ist der Inbegriffderselben. Weil indessen vorzüg,sich diejenigen als einzelne Stückebemerkt werden, die eine betracht«sichere Größe haben, so werde»auch diese iusbesondereS chlosse»genannt. Hagel schlägt dieBlüten, und Schlossen schla, s- n die Zweige von den Bäumen, i;ager. Mager, ü. Sindthie,rische Körper, die wenig Fleischbaden. V. Hager heißt ei» ;solcher Körper in sofern, als erkeine dicke, anfgeschwoklcneForm hat; Maqer in sofern,als er keine große Masse Fleisch,und folglich auch wenig oder garkein Fett hat. Wenn daher ei»einzelnes Stück Fleisch nicht fettist; so wird cs mageres, abernicht hageres Fleisch genannt,w,il hier auf die Form nicht ge« .scheu wird Daher kan» man auch si» der uneigeutlichen Bedeutungeine Pfründe, die nicht sktt ist,
(S'Feist. Fett.) nur eiue mage«
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