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«uf ihn etwas gleichgültigist. Derjenige ist glcichgül-tig gegen eine Sache, für dendie Existenz und Nicktcxistenz der-selben einerlei) Werkh hat, unddem also dieselbe weder Vergnü-gen »och Mißvergnügen macht.
Glied. Glied maß. ü. Feste,bewegliche Theile eines tbierischenKörpers. V- Sofern diese Thei-le bloß als Tbeile eines organi-schen Ganze» gedacht werde»,vbne Rücksicht auf ihre organischeVerbindung unter einander, heißen sie Glieder. Sokern sieaber in ihrer organischen Verbin-dung gedacht werden, wodurch siegeschickt sind, dem inner» leben-digen Princip als Werkzeuge zuVerrichtungen zu dienen, werdensie Gliedmaßen genannt.Denn der letzte Thcil dieses Wortskommt her von Mat, Gesell-schaft, Vereinigung. Daher wer-den nur diejenigen Glieder auchGliedmaßen genannt, worineine Vereinigung mehrerer Glie-der bemerkbar ist. Die Händefind Gliedmaßen. Aber dieeinzelnen Tbeile der Finger zwi-schen den Gelenken sind nurGlieder, keine Gliedma-ßen. Daher wird ferner nichtvon Gliedmaßen geredet,wenn die Theile des Körpers nichtals Werkzeuge zu Verrichtungenfür das innere Princip bet»achtetwerden. Die einzelnen Knockeneines Skelets sind Glieder des-selben, aber keine Gliedma-ßen. AuS eben dem Grunde legtman einer Kette Glieder bey;aber keine Gliedmaßen. Die-ser Unterschied liegt auch bey demuneigentlichen Gebrauche zum
Grunde. Da man den Staat' ei-nen Körper nennt, so w - denauch die einzelnen Bmger sein«Glieder genannt. Man sagth.er aber nicht Gliebm-ßen.Denn die einzelne» Bürger wer-de» hier bloß als Toeile deSStaatskdrpcrs betrachtet.
Glücklich Selig Gluckse»lig. ü-W-r Güter, eie er sichwünscht, b sitzt und genießt V.Diese Güter können vbysijche undmoralische ieyu. Die physischen,als Reichthum, Stand, Gesund-heit u s- f. hangen vou vielenUrsachen ab, dw der Meusch nichtin seiner Gewalt hat. Su wer-den daher als Gabe» des ^ lücksbetrachtet; und' daher derjenige,der sie hat und genießc, glück-lich t^namit. — Die morali-schen Guter, als: ein tugendvaf-tcs Herz, Gewiffensruhe Selbst-zufriedenheit u. s. f Hang» vonunsrer Frcyheit ab, uud stn hö-here Güter, ohne welche auchdie bloß physische» w »ig Werthhaben. Wer sie genieß-, rer istselig, und sein Anstatt« ist dieSeligkeit. Selig^kann einTugendhafter auch im Unglückseyn. Ob ihr auch- lei -et um derGerechtigkeit willen » sagt die Bi-bel, so seyd ibr dock selig. —Der Zustand esjenigen, der zu-fällige, physische Güter hat undgenießt wird, nach einer g,wohn-lichen Metonymie, Glück ge-nannt, welches Wort eigentlichden günstigen Ansall anzeigt,welcher »ns dergleickru Gütergiedt. Wenn man aber eiescSWort auch gebraucht, um Se-ligkeit auszudrucken; so nimmtman es in einer vorzüglichen Be-M » den-