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geben» daß feindliche Truppenmeine Aecker verwüsten, weil ichder Gewalt nickt widerstehen kan»;und gebe zu, daß mein Nachbaraus meinem Brunnen Wasser holt,wenn cs mir gleich nuangenchmist, weil die Pflicht der Gefällig-keit mich dazu nölhigt. Wenn ermir aber sein Recht dazu bewiesenha., so muß ick es ihm zugcste-hen. — Wenn wir etwas be-willigen oder darin ei »wil-ligen, so erklären wir, daß wirselbst es wollen, und nicht bloß,daß wir es nicht hindern werde».Dadurch unterscheiden sich dieseAusdrücke hinlänglich von Zuge-Len und Zngestehen, welcheletzter» lediglich auf das Unter-lassen der Verhinderung hinderntcn. — Von Genehmigenunterscheiden sic sich i) dadurch,daß sie nur auf etwas gehe», waserst geschehen soll, wogegen auchdas, was bereits geschehe» ist,genehmigt werde»kann. Mankann sagen: ich genehmige es,daß du so gebandelt hast; aber«icht: ich bewillige oder
willige ein, daß d» so gehan-delt hast; r) dadurch daß wirnur das genehmigen, wascm Anderer gctkan hat, ihntoder thun will; Bewilligenund Ein Willi gen aber auchvon dem sagen, was wir selbstthun, leiden oder geben wollen.Der König genehmigt dieWahl eines Beamten und b e«willjgtihm eine Gehaltszulage.Einwilligen unterscheidet sichvon Bewilligen dadurch, daßes auf eine Vereinigung des Wil-lens Mehrerer hinweiset« Wer er-klärt: er wolle, daß das geschehe,
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was ein Anderer will, der wil-ligt ein.
Geneigt. Gewogen. Gün,stig. Hold. Gnädig, g.Wer Liebe zu einem Andern Hai,und also das Wohl desselben be,gehrt. V. Geneigtist uns je-der, der Liebe zu «ns hat; er maghoher oder niedriger, oder unsgleich scyn, und mag seine Liebeaussern, auf welche Art er will.Das Wort ist hcrgenommen vonräumlichen Dingen; z,V, geradenLinien- Diese nähern sich einan-der, wenn sie gegen einander ge-neigt sind, und darin liegt derUcbergang zu dem uncigentliche»Gebrauche des Wortes. Den»dem, was mau liebt, sucht mansich zu nähern. — Günstig istlins derjenige, der uns nicht blcßgeneigt ist, sonder» auch unserWohl darum begehrt, weil erm-theilt, daß wir cs verdienen.Diese» Ncbenbegriff hat Gun-stig von Gönnen, wovon esabstammt (S-Gouiren w.). DerGönner sucht das Glück seinesGünstlingS zu befördern, «eiler denselben dessen vorzüglich werlhhält. — Gewogenheit, wel-ch cs mit Wagen verwandt ist,bcdeulet LieL ebe vorzüglich wich-tiger Personen. Wir sagen da-her besonders von einem Höher»,der vielen Einfluß aus miS habenkann, daß er uns gewogen sey,weun er uns liebt. — Hold istuns derjenige, dessen Liebe zu unsin der schönen Gestalt freundlicher,sanfter Güte erscheint, die allerHerzen gewinnt und innige 8«'gcnlicbe erregt. Denn Hold istauch mitAnmuthig und R e i-zend sinnverwandt (S. Anmu-thig >c.)