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nißvoll wurde. — Die übrigenWörter ahmen durch ihre Blase«und Zisch - Lant.e das Leiscredcnnach, indem man Key diesem diegedachte» Laate am nreisten zuhören pflegt. Flüstern wirdvon den liebkosende« Reden ge-braucht, dergleichen die Redender V-rliebten in ihren süßestenAugenblicken sind. Vielleicht istder stärkere Blaselaut F ein na-türlicher Ausdruck des Verlan-gens oder des vollen Gefühls. —Zischeln wird von denen ge-sagt, die sich Geheimnisse derSchmähsuchr ins Ohr raunen.Denn tbeils enthält das Wortlauter scharfe Zischlaute, mit wel-chen der Eiter der Sckmähsuchtihre üble Nachrede bervorstößt;tbeils kömmt cs ber vonZischc n,
- das von schädlichen Tbierc» , der-gleichen die Schlangen sind, ge-braucht wird. — Wispern odersonst Wispcln, ahmt in seinemLaute weder das Angenehme desFlüsterns, noch das VerhaßtedesZischelns nach. Es scheintdaher das Leisercden überhauptanzuzeigen, ohne Rücksicht aufden Inhalt der Rede.
Folgern. Schließen, ii. DieFolge eines Satzes aus einem an-dern denken. V. Folgern wirddies genannt, diese ander» Sätzemögen als wahr gedacht wer-de,,, oder nicht; Schließe»nur alsdann, wenn sic als wahrgedacht werden. Wer sagt: wenndie Erde eine Kugel ist, so ist sierund; der folgert nur den letz-ter« Satz aus dem erster», weiler dis Wahrheit dieses erster» da-öin gestellt sc„n läßt. Wer abersagt: die Erde ist eins Kugel,
folglich ist sie rund; der machteinen Schluß, da er sich reu Vor-dersatz als wahr denkt.
Fordern. Heischen. Ver-langen. ü. Von jemandemetwas begehren. V. Heische»hat den Nebenbegriff der Ge-wißheit, womit man das Be-gehrte erwartet. Wer sich wozuanheischig gemacht hat, dermuß cs leisten, und wir kdnnenes mit Gewißheit erwarten.Heischesatze sind in der Ma-thematik solche, worin etwasverlangt wird, wovon man mitGewißheit erwarten kann, daßei» jeder es eiiiräumen werde. —Fordern bezieht sich auf denNebenbegrisi: daß derjenige, vondem wir etwas begehren, ver-blinden scy, es zu leisten. Wirfordern Bezahlung von unser»Schuldner», wir fordern voneinem jungen Menschen Beschei-denheit. -- Verlangen kanngesagt werden, man mag dasBegehrte mit Gewißheit erwar-ten, oder nicht, und der, von demmau es begehrt, mag dazu eineVerbindlichkeit haben,oder nicht.—Ein Mensch, den wir kaum kenne»,ist oft so »»bescheiden, von uns zuverlangen, daß wir uns für ihnverbürgen sollen. — Verlan-gen kann auch die bloß innereThatigkeit des Dcgchruugsvcrmb-genS bedeuten (S. Begehre» rc ).
Forschen. Untersuchen, ii.Etwas deutlich z» erkennen stre-ben. V. Untersuchen bezeich-net diese Handlung überhaupt.Forsche» heißt: tiefer verbor-gene Dinge, also mit größerer undangestrengterer Aufmerksamkeit,untersuchen. (S. Begreifen ic.)
F ran.