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gesetzt ist, da hingegen das Er-ziehen auch erst »ach den Kin-verjähren ausangen kann.
Essen. Fressen. Speisen,li Nahrung i» sestcr Gestalt zusich nckinen. V Wahrscheinlichhat Essen dicstn Begriff ganzallgemein bezeichnet; jetzt wirdes/ so wie Speisen/ eigentlichnur von Mensche»/ Fressenhingegen on unvernünftigen Thic-ren gesagt. Fressen ist ohneZweifel aus Veresse»/ ganz«l>ch auf; oren, entstanden. Ansdieser Bedeutung entstand ganzleicht und natürlich Liese: mitstarker sinnlicher Begierde eff««/die nicht eher aufbdrt, bis allesverzehrt ist. Und da nun die. umveriiünstigen Thicre bloß sinnli-chen Begierde» folgen/ so wurdevon ihnen Fressen gesagt/ undhi rn >ckst von Menschen / die inihrem Esten den unvcruünsiigenThieren ähnlich sind. — DemAusdruck Speisen hat derSvrachgebrauch etwas Fcyerl chesgegeben. Er wird daher haupt-sächlich von dem Esten solcherPrsonen gebraucht/ die ihreMahlzeiten bequem und prächtigmachen können. Und daher be-deutet er den» auch allgemein:etwas Ausgesuchteres/ Kostbare-res mit Gemächlichkeit esse».In diesem Sinne kann er dannselbst von den Thieren gebrauchtwerden. Die Sperlinge pflegenmit vielem Appetit die süßen Kir-schen zu speise». '
Das Essen. Die Speise. DieEsiwaare. st- Jeder festeKörper/ der einem Tbiere zurNahrung diene» kann. V. Spei-se wird auch von dem gesagt,
Ewi
was die Thiere fressen. Den Ra-ben eine Speise bereiten- Wennes aber von dem gebraucht wird,was die Menschen offen; so un-terscheidet es sich dadurch/ daßEssen nur eine schon zubereiieteSpeise' bedeutet; Speise hin-gegen auch solche eßbare Dingeanzcigen kann / die noch roh sind,und erst zu einem Essen zubereirt«t werden müssen. Daher ist eiaE ßschrank ein solcher/ worin dieÜberreste der schon zubereiteteaSpeise«/ die vom Tische kom-men, aufbewahret werden; undeine Speise kammer eine solche,worin man auch die Materialienaufbewahrt, woraus man dasEsten bereiten will- — Eßwaa -ren hat eine Beziehung auf denKauf. Es bereutet solche roheSoeisen, die mau zum Verkaufefett hat.
Ewig- Immerwährend.Beständig- Dauerhaft, ü.Was nicht aufhört. V. Ewigunterscheidet, sich zuvorderst da-durch , daß es im strengen Sinnedasjenige anzcigt, besten Dascp»nickt bloß kein Ende, sondernauch keinen Anfang hat; in wel-chem Sinne es von Gott gesagtwird. Im weitern Sinne bedeu-tet es alles das, dessen Dasevirkein Ende, wenigstens kein be-stimmte» Ende hat, es mag übri«gens ein zugleich seyendes Dingseyn, oder in einer Folge beste-hen. Immerwährend wirdnur von einem Dinge der letzter»Art gesagt. Die menschliche See-le ist ewig und ihr Leben im-merwährend. Denn das letz-tere besteht au» einer Folge voaZuständen. — Daß auch dasje-nige