nicht soll getrunken werken; undeir-ein Kranken wird Arznei) ineine Schale ei »gegossen abernickt ein geschenkt, weil sienicht zum Vergnügen ober zurS-illung des Dursts getrunkenwer','" -oll.
Einschlafen. Entschlafen.Hu den Zustand des Schlafsübergehen. V. Dabev gesckiehctzwcyerl.y. Man verläßt den Zu-stand des Wachens, und kommtin en Zustand des Schlafens-Das Erste wird durch Entschla-fen, das andre durch Einschla-fe» ausgedruckt. Denn Entwerfet auf eure Veränderung, wo-durch man aus einem Zustandeheraus kömmt, und Ein auf ei-ne solche wodurch man in einenZII'iM d lvncitt kömmt
Elnwenden. Entwerfen ü.Grunde geaen einen Satz ansüh-rr. V Nach dem feinernSprachgebrauch«: wird Einwer-fen gesagt wenn dieser Satztheoretisch ist; und Ei »wendenwem, er praktisch ist Man machtEinwürfe gegen die Wahrheiteiner Bhauptuug, und Ein-wendungen gegen eine Vor-schrift eine» V-sedl u. s. f. Undwenn wir auch Ei »würfe ge-gen die Wahrheit eines SatzesEinwendungen nennen; sohat das doch eine feine Beziehungauf die innere Verbindlichkeit,die Wahrheit eines Satzes an-zuerkenncn, sobald wir sie eiu-sehen. W r wolle» dann diese Ver-bindlichkeit von uns ablehnen.
Einwurl Zweifel. Skru»pek. st. Gründe, welche die völ-lige U -berzeuziing von elwas hin-dern. V. Diese Gründe werden
entweder deutlich, oder bloß klar,oder dunkel gedacht. Im erste«Falle heissen sie Ei »würfe, imzweyten Zweifel, im drittenSkrupel. Die Skrupel ans,fern stch bloß durch eiue gewisseunerklärliche und unwillkübrücheUnruhe, wodurch sie die lieber« .zcugung hindern. Ihrer selbst sind ^wir uus n>cht bewußt; und könne« sauch daher keine» Grund angv!ben, der unserer Ucbcrzeugungim Wege stehe. — Sobald ich -mir aber eines Grundes, der dieUcberzcugnng hindert, bewußt swcree; so habe ich einen Zwei-fel; und wenn ich dann außerdemnoch Liesen Grund, und die Akt,wie er der Ucbcrzeugung iw Wegesteht, deutlich entwickele, so macheich einen Ei nw urf.
Eitel. Schnöde, v- Was kei-nen Werth hat. V. Eitel be-deutete ursprünglich leer, (wovon,noch im Niedersächsische» Idel, -B. Idcl Brod). Daher ist sEitel alles das, was leer-st vom !wahren Werthe. D is ist für uns!eine Handlung, die ihre» Zweck «nicht erreicht, und ein Genuß dernicht befriedigt. Daher sind eitleUnternehmungen solche, die keinewahre V.rnedigung gewähren.-Die Abstammung von Schnödeist ungewiß. Es bedeutete sonstso viel als schlecht. SchnödeKleider waren schlechte, nickt kost-bare. Daher wird durch diesesWort das bezeichnet, was darumkeinen Werth hat, weil es schäd-lich oder verächtlich, und das Be-strebe» darnach, so wie der Genußdesselben, thöricht oder schädlich ist.Schnöde Lüste sind schändliche.
Eitel, Stolz. U. BepdeWör-
ter