Din
Dich
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beilbegriff dcrFestigkeit undStarke.(S d. vor. Art.)
Dicht. Fest. ü. Sofer» dieseWorrer Übereinkommen, bczeich-neu sie das, dessen Theile im hb-her» Grade z»sa»nne»hangen. V.In einem feste» Körper hange»die Theile so znsamme», das, einebemerkbare Kraft erfordert wird,sie von einander zu entfernen.Dicht zeigt an: daß jcnerZusam-inenbang in dem nahen Vci-sam«mensey» derThcile bestehe,wodurchj» einem kleinen Raume verhalt-nißmasrig viel Masse eingeschlossenist. Eisen ist fester a!s Gold,aber nicht dichter.
Dichtkunst Poesie, ü. Vep-dc Worici können diejenige schbneKunst bezeichne», deren WerkeGedichte find. V Allem r) kannPoesie auch so viel beißen, alsein Gedicht« Dichtkunst abernicht. Vermischte P ocsien sindvermischte Gedichte 2) Poesiedeutet auf Si-lbeumaaß; D - cht«kn »st hingegen nicht. Denn je'«res Wort ist zunächst ans demFranzösische» genommen, wo alleG dichte Sylbcirmaaß haben.Dichtkunst hiuqcgeu stammtab von rem Angelsächsischen Uiü-t»n> anordn:»; uns bezirht sichmehr auf dieZusammens.tz.ing derGedanken, ;) Dichtkuust kannauch die Wissenschaft von den Re-geln der Gedichte, oder die Poe-tik, bedeuten.
Diener. Lnechc. js. WereinemAndern zu gewissen Arbeiten ver-pflichtet ist. V. Knecht bezeich'riet die niedrigen Stufen des die-nenden Standes, insonderheitauch die allerniedrigste. DennSklaverei) heißt auch schlechtweg
Knechtschaft. Dienen wirdauch von de» hoher» Stufen ge-braucht; iusonderheit auch vonPersonell, welche sich dem Staatez» gewissen Arbeiten verpflichtethabe». Diese sind Diener desStaats. Knechte kan» hier garnicht gesagt werde».
Dienerschaft. Gesinde, ü.Beydc Wörter kbnncn Personenanzcigc», die jemandem zu gewissenArbeite» oder Geschäften >11 seinemHauswesen verpflichtet sind. V>Nur die niedrigsten dieser Personengekoren zu vem Gesinde; zu derDienerschaft auch die hoher,,(S. d. vor. Art.); zumal, da demerstern Ausdrucke auch noch darumein »icbiigcrNebenbegriss anklebt,weil zu der Zeit, als er entstaub,das Gesinde leibeigen war.Die Kauimerherru eines Fürste»gehöre» zu der Diener fchaflaber nicht zu dem Gesinde des-selben.
Dienst. Liebesdienst. Gefäl-ligkeit. si. Eine Handlung, wo-durch mau jemandem nützlich ist V.Liebesdienste und Gefällig-keiten geschebc» immer frei-wil-lig, »ad in der Aosicht, dem Andernnützlichzu sevn. Dien ste könnenauch ohne diese Absicht, ingleichcilaueb aus Zwang.geschehen. Ja!cs kau» mir jemand wider seineAbsicht einen Dienst leisten.Liebesdienste werden erwiesenaus allgemeiner Menschenlie-be I Gefälligkeiten, um derPerson, der man sie erzeigt, zugefallen.
Ding. Sache, ü- Jedes wirklichvorhandene Etwas. V. SofernDing und Sache unterschie-den werden, bedeutet das letzteWort