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Ban
auch Kali) hat den Nebenbegrisf-daß einer von bevdcn, Vater oderMutter/ von niedrigen» Stande/als der andre gewesen scy. H u r-kind zeigt a»/ daß die Muttereine Person scy / die sich für B»-zahlung Preis gicbt; ist also un-edler und schimpflicher/ als dieübrigen Ausdrücke.
Bann. Acht. ü. Eine von derhöchsten Gerichtsbarkeit wider je-manden verfügte Ausschließungaus einer Gesellschaft. V. Bannwird besonders von der Ausschlie-ßung aus der Kirche/ Acht vonder Ausschließung aus dem Staategesagt. Er ist vom Pabst in den Kir-chen bann getban, und vom Kai-ser in die Reichs acht erklärt.
Barmherzig. Mitleidig,st. Theilnchmend an fremden Lei-den. V- Das letzte Wort deu-tet bloß auf das Gefühl/ welchesLurch fremdes Leiden in uns er-weckt wird; das erste aber auf diedadurch erregte Neigung/ demLeiden thätig abzuhelfen. Da-her sagt man wohl: Barm-herzigkeit ausübcn/ aber nicht:Mitleiden ausüben. EinTrauerspiel soll Mitleiden/aber nicht Barmherzigkeit erregen/weil wir durch die erdichteten Lei-den bloß gerührt / aber nicht an-getricben werde» sollen- ihnenabzuhelfeu. Ursprünglich istBarmherzig die Übersetzungvon milerjoor, , armherjigmitder Alcmanischen Vorsylbe Be.
Barmherzig. Gnädig, st.Geneigt- woblzuthun. D. Gnä-dig wird nur vou dem höher»gesagt- dcr einem Niedriger»wohlzulhun ocueigt ist; undzwarbesonders alsdann / wenn dieser
Beb
gar keine Ansprüche darauf marche» kann. Der König b e g n a-digt den / drm er eine verdienteStrafe eilaßt. Barmherzigwird von dem gesagt - der einemLeidenden wohlzuthun geneigt ist. .
Barche. Beil. Axt. ü. Einscharfes/ keilförmiges Eiscn, indessen Rücken ein Stiel befestigtist. V. Die Vartbe unterschei-det sich dadurch- daß sie breiterist/ als die Art und das Veil;und die Axt dadurch- daß sie ei-nen laugen, Stiel hat- als dasBeil und die Barthe.
Beben. Zittern. Schau-dern. Schauern. U- Kom-men in so weit überein - als sieeine Bewegung des thierischenKörpers anzeigen- die in kleinenSchwingungen besteht. V. Be-ben ist stärker als Zittern. EineErderzi t teru ng ist weniger alsein Erdbeben. Das Schau-dern unterscheidet sich dadurch/daß es nur eine schwingende Bewe-gung der Haut ist. Schauerbedeutet ein gelinderes Schau»der» und hat den Nebenbcgriffdes bald Vorübergehenden. Dieheftiger« Empfindungen erregenein Schaudern - die schwä-cher» - selbst angenehme- ei»Schauern. Man schaudertvor Entsetzen- und schauert-auch vor Freude. Zittern undSchaudern scheinen beide vondem Niederdeutschen Schlid-dern (wovon auch Schütter»)herzukommen; Schauern hin-gegen zu einem andern Stamm-worte zu gehöre,!. Schuur Haiim Niederdeutschen ein Fell bedeu-tet- wovon »ochWildschur übrigist- und hiernächst eine Bedeckungüber