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eine Ausrede gemacht. Zader ,E »ts ch n ld i gu »g gehörtbesonders die Anführung gültigerGründe, wodurch wir zu bewei-se» suchen, daß wir eine Beschuledigmig, oder einen Vorwurf nichtverdienen.
Nu «spräche. Ausrede, ü.Die Art wie jemand seine WorteHerr erbringt. D. Sprechen
bedeutet bloß, Wörter hervor-bringen; Reden, Worte cher-vorbringe» , welche zusammen-hängende Vorstellungen auesru-eke».. Die Aussprache beziehtsich daher auf die Artikulation dereinzelnen Wörter und Sylben:Ausrede auf die Art, wie derZusammenhang der Wörter undRedetbeile vernehmlich und deut-lich gemacht wird. Mer mit demrechten Laute eines Worts nichtbekannt, oder nicht gewohnt ist,ihn hervorzubringen (z. B. ge-ben wie keben ausspricht), derhat eine fehlerhafte AuSsp ra-ch e. Aber bcy der vollkommen-sten Aussprache kann manLoch eine schlechte Ausrede ha-ben , z. B. wenn man die Wortenicht dem Zusammenhänge ge-mäß verbindet und trennt, oderzu leise, oder zu geschwinde redet;in welchen Fallen der Zusammen-hang der Worte gar nicht odernicht recht von den Zuhbrern ge-faßt werden kann.
Ausstehen. Ertrage». Lei,de». Erleide». Dulde».Erdulden, ss, Kommen dar-in überein, daß sie von demjeni-gen gesagt werden können, denübel betreffen. D. Leiden heißtbloß: von einem' übel afstcirtscyu, ohne weiter» Nebcnbegnff.
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Aus stehen fügt de» Begriffhinzu! daß die Kräfte hinrei,chcn, um nicht unter dem übelzu erliegen, sondern gleichsamstehen zu bleiben. (Dieser Ne-benbegriff sticht noch mehr hervorin übersiehen, welches aufdie Beendigung des Übels hinderntct). Ertragen hat überdiesnoch den Ncbenbegriff von etwas >Frcpwilligem. Ich kann dasnicht ausstehen, Und willdas nicht ertragen. Deshalbbezieht sich Au »stehen mehrauf den physischen Schmerz; Er-trage» mehr auf die Ungerech-tigkeit dessen, der ibn zufügt.Ich werde diese Krankheit wohlausstehen, aber die Bosheit,die mir dieselbe zugezogcn bat, istunerträglich. Dulden (vondem alte» Thola «, ksrre, per-mirrere) bedeutet mit Ergebungleiden, ohne das Aufhören desLeidens zu heftig zu begehren(S- Geduldig rc.) Die Dorsylbe.Er im Erleiden und Erdul-den verstärkt die Bedeutung desHauptworts dadurch, daß sie de»Ncbenbegriff der Dauer hinzu-fügt. Ick dulde eine Schmach,sofern ich sie mit Ergebung leide;ich erdulde sie, sofern ich in die-sem Zustande bis ans Ende aus-harre. Bey solchen übeln, diewir biudern können, heißt daherauch Leiden und Dulden oftnur: sie nicht hindern. Ick dul-de sei» Geschwätz, wenn ich esnicht hindere.
AuskheUen. Verrheilen.ü. Mehrern einen Theil von et-was geben. V. Aisstheilendruckt bloß diesen Begriff aus.Verth eile» kann aber auch
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