Aus
Aus
46
te nicht ausreichen oder aus-langen, aber nicht: cs wolltenicht auskommen; sondern ichkonnte damit nicht auSkvmmcn.
Uu siegen. Erklären. Deu-ren. L. Die Bedeutung gegebe-ner Zeichen angeben. V. A » s -
! legen bezeichnet diesen Begriffohne weitern Nebenbegriff. DasAuslege» ist ein Erklären, sofern es dunkel ist, welche Bedeu-tung dem gegebnen Zeichen zu-komme. überdies wird Erklä-ren auch von den bezeichnetenSachen gesagt, wenn sie dunkelsind und- klar gemacht werden;An Stegen aber nur von denZeichen Sofern eine Sache alsein Zeichen eines einzelnen Din-ges betrachtet, und ihr diese Be-deutung bcygeleqt wird, so sagtman, daß man sie deute. Manstellt sich vor, daß sie auf jeneseinzelne Ding hinzeigc, oder Hin-weise. Denn das will Deutenursprünglich sagen. Man hatsonst manche Cometcn auf einenbestimmten Krieg, oder derglei-chen gedeutet. Im weiter»Sinuc wird Deuten für Aus-legen gesagt.
Auslesen. Aussuchen, wäh-len. Erwählen Erlesen.Röhren. Riesen, ü. Ausmehreren Dingen eins oder meh-rere hcrauszuuchmen beschließen,
V. Auslesen und Aus su-chen bezeichnen diesen Begriff imAllgemeinen. Doch werden siehauptsächlich nur gebraucht, wennaus einer größer» Menge einsoder einige berausgeuommc» wer-den. Wahlen führt den Be-griff mit sich: daß man Las Ans-xctesene vorzieht. Dre Köchin
muß aus den Linsen die Trespeund andere Unreinigkeiten aus-lesen und auSsuchcn; abersic wählt sie nicht aus. Danun zu einer vernünftigen Wählerfordert wird, daß man erst un-tersuche, welches von Len mehre-ren Dingen das Bests sey, sowird dieses Untersuchen bisweilenauch Wählen genannt. Er hatlauge gewählt, ehe er sich be-stimmt hat, welche er heurathcnwolle.— Au s lesen und A us<suchen sind durch die größereGvrgfalt verschiede», womit daslctztre geschichet. Denn Su-chen zeigt die Bemühung an,eine verborgene Sache zu entde-cken. Wer aber etwas au flie-set, hat nicht nöthiz mit vielerMühe zu suchen; er darf nurnehmen, was er vor sich findet.Weinlese, Achren l ese--- Bei)Erwählcn »ndErlesen bleibtder Unterschied der Stammwörter.Die Vorsylbe fügt den Begriffhinzu, daß man die Sache fürsich oder Andere aus der VielheitauSsondre. Sie hat sich den zumMann erlesen, sofern sie ihnaus vielen andern zum Mann fürsich aus gel.es en hat; und so-fern sie ihn zugleich den übrigenrorgczvgcn hat, hat sie ihn er-wählt. — Die Vorsylbe Ausin Aus erwählt und Auser-lesen verstärkt die Bedeutung,indem sie eine große Menge vonDingen akzcigl, ans welchen et-was erwählt und erlesen ist.Auserwählt nnd Auserle-sen bedeutet also ein Ding vonder größten Dortrcffiichkeit. —Kührcn und Äöl> re n, wovonnur noch Eck 0 hrcn. und Auserkoh