Anl
Ank i
Lnksmmen. Anlangen. Ein-rreffen. ü. Anfängen, aneinem Orte gegenwärtig zu scyn.D. Anfängen von langen,reiche», bezieht sich auf die Ent-fernung uns den Weg, den manhat zurücklegen muffen, um aneinem gewissen Orte gegenwärtigzu scyn. Auto wmcn deutetbloß auf den Anfang des Gegen»wärtigseyns, obne Rücksicht auf«ine» zurückgelegteu Weg. Manredet von der Ankunft Gotteszum Gericht, sagt aber nicht:daß er zum Gericht anlangenwerde, weil er keinen Weg zu-rücklegt. Da sich An kommennur auf den ersten Augenblick desGegenwärtigseyns an einem Ortebezieht; so wird cs auch fürAusgenommen werden ge-braucht. Ich bin hier zwar glück-lich angelangt, aber schlecktangekommen. Eintreffenbezieht sich auf Erwartung, und. bedeutet, daß man zu einer be-stimmten Zeit anlangt. Die Postist richtig ei ii ge kr offen, wennsie zur bestimmten Zeit angelangtist-
Nn kommen. Abhängen, ü.In etwas Andern! seinen Grundhaben. V. Entweder ist cs beistimmt, daß dieser Grund stattfinde, oder nicht- In beyden Fällenkann Abhängen gesagt wer-den; Ankommc » aber nur i»dem letzternFaile, und zwar vorzüg-lich dann, wenn man zugleich dieUnentbehrlichkeit des Grundes zudem, was davon abhäugt, an-zeigen will. Ob ein Unterneh-men gelingen werde, hängt vor-züglich davon ab, und kömmtrorzüglich darauf an, daß eS
mit Klugheit ausgeführt wird»Daß ein Triangel drcy Winkelhat, bangt davon a b, daß erdrey Seiten bat. Man kann abernicht sagen, daß es darauf <rn-komme, weil dieses konnte zuverstehen geben, als wenn eieseAnzahl seiner Seiten ungewißsey
inlagen. Nakurgaben. L.Voilkommendeiten, welche derMensch nicht durch Fleiß undKunst erworben hat. V- So-fern solche Vollkommenheiten ent-wickelt sind und erst Fleiß undKunst zu ihrer Entwickelung er-fordern, sind sie Anlagen; Na-turgaben aber auch dann,wenn sie ohne des Menschen Fleißund Kunst entwickelt find- Man-cher hat Anlage zur Tonkunst,der nie ein Tonkünstler wird.Die Schönheit aber ist keine bloßeAnlage, sondern eine Natur-gäbe, die sich ohne unser Zu-thun entwickelt.
«langen, Angehen. Be-treffen. st. Beziehung wor-auf haben. V- Alle drey Wör-ter drucken diese Beziehung ausdurch eine Bewegung nach demObjecte hin, und können nachdem Grade der Stärke dieserBewegung unterschieden werden.An langen deutet auf eine ge-ringere und entferntere Bezie-hung; 'Angehen auf eine nä-here und stärkere ; Betreffenauf die nächste und stärkste, undwird hauptsächlich von unange-nehmen Dingen gesagt (weil einKörper, der den unsrigcn trifft,ein schmerzhaftes Gefühl verur-sacht). Was mich anla » gt (d. i.so wenig davon an mich gerB langt),