was auch einen widrige» macht.A. B> Schaalcr und abgeschmack-ter Witz- .
Abgeschmackt. Ungereimt,ü. WaS offenbar widersprechendist. V. Der erste Ausdruck iststarker- weil er zugleich den wi-drigen Eindruck andcutet, dendasjenige macht, was die Ver-nunft empört.
Abgott. Götze. Götzenbild.i>. Gegenstände göttlicher Ver-ehrung , welche nicht das HöchstsWesen sind. V. EinAbgottistdas Wesen selbst, welches ausIrrthum für Gott gehalten wird.Ein Bild von demselben ist einGötze, oder Gbtzenbild. Daserste, sofern cs göttlich verehretwird; Las andre, es mag gött-lich verehrt werden oder nicht.Die alten Statuen heidnischerGottheiten sind für unS bloße Gd-tze» bilder, in de» Tempeln derHeiden waren sie Götzen.
Abgötterei Götzendienst.U. Göttliche Verehrung dessen,was nicht Gott ist. V- Abqö t-terey ist die Anbetung falscherGötter; G ötz end ienst die An-betung ihrer Bilder.
Abgrund. Schlund, ü. Ei-ne große Tiefe. V. der ersteAusdruck deutet bloß auf dieTiefe, und wird daher auch un-eigentlich, in guter und böser Be-deutung gebraucht (Abgrün-de der göttlichenWe.sheit. Ab-grund des Verderbens ) EinSchlund ist allemal, wenigstensoben, enge, so daß dadurch das,was hereiukömmr den Augen ent-zogen und gleichsam oericklungenwird. Wegen dieses Vcbenbe-griffes wird Schlund uneigentr
lick nur i» böser Vedeutuug Wbraucht. Ein Spielhaus ist einSchlund, welcher'das V.rmdgeirder Unerfahrncn verschlingt.
Ab halten. Verhindern, si-Machcü, daß etwas nicht wirk-lich wird. V. i) Abgehalteitwird bloß das Subjcct, welcheselwas wirklich machen will; g erhindert auch das, was wirk-lich gemacht werden soll. 2) A brgehalten wird ein Subjectnur in so fern, als man ma^t,daß es seine Thätigkcit gar nicht»gebindert auch dann, wennman macht, daß es dieselbe nurnicht gehörig ausübt. ;) Ge-hindert werde ick nur rurchphysische Ursachen, welche ma-chen, daß ich nicht bündeln kann;abgchalten auch durch mora-lische, welche mache», daß ichnicht Handel» will.
Abhalce» Hinderst. Ver-hindern. wehren. Ver-wehren. ü. Machen, daßetwas nicht gelhau wird. V.Wehren und Verwehren(ras letzte ist bloß verstärkt durchDer) geschieht immer mit Vor-satz , oder durch (angcdrohte oderauegeübte) Gewalt. Ab hal-ten und Hin dern kann auchohne Vorsatz und ohne Gewaltgeschehen.
Abhanden. Verlohnen.Verlege, st. Was jetzt nichtmehr vorhanden ist. V- Ver-l 0» t ist, was darum nicht vor-handen ist, weil cs an einem mirunbekannten Orte, aber dochnoch in meinem Besitze ist. Wenncs aus meinem Besitze gekommenist, so ist es verloren oderabhanden gekommen; das letz-te.