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Abf
Dom groben Geschütz fügt manlosen, ab lösen.
Abfinden. Befriedigen,ü. Mache», daß jemandes An-sprüwe aufhören- V. Sofernderselbe nun kein Recht mehr hak,Ansprüche zu machen, heißt erabgefunden, sofern seinemVerlangen ein Genüge geschehe»ist, befriedigt.
Sich mir einem ab finden.Vergleichen, ü Machen, daßeiner seinen Ansprüche» an mich«nt'agt. V. Sofern über diese An-sprüche Streit ist, oder bevorsteht,oder auch, sofern ich gegenseitigeAnsprüche habe, wirdVerglei-chen gebraucht. Auch entsagtder, mit welchem ich mich abfi n-de seinen Ansprüchen nur gegen«ine Vergeltung. Beim Veralei-che kann dies auch unentgeltlichgeschehen.
Abgebcn. A b l i e s e r n. ü-Etwas demjenigen, dem es ge-hört, übergeben. V. Das letzte-re wird von Sachen gesagt, dieman als wichtiger, betrachtet.
Ubgefäumr. Durchtrieben,u. Mer cs i» der Geschicklichrlichkeit zu Schelmereien weit ge-bracht hat. V. Das erste (vonFa um, Schaum, den manweqwirft) wird nur in bbfer Be-deutung genommen. Ei» abge-fäumter Schelm ist ein verwor-fener Schelm. Ein durch-triebener ein solcher, der sichin Schelmereien Lurchactrieben,wenn er sie auch zu bloßen Necke-reye» angewcndet hat.
Abgehen. Weggehen. Fort-gehen. ü- Den Ort, woman ist, verlassen. V. Fort»
Abg
gehen steht dem Bleiben unddem Zurückgeben entgegen, Weg»gehen bloß dem Bleiben. Abse-hen hat den Nebeubegriff, daßman zu dem Orte, den man ver»laßt, gehört habe. Duher wirdes auch in rechtlicher Bedeutungvon demjenigen gebraucht, dereine Gesellschaft, wozu er gehörthat, verläßt. Ab und Wegunterscheiden sich aber so in Lenübrigen Zusammensetzungen, alsAbgüßen, Weggießcn u. s. f.bg «neigt. U »geneigt, ü.Wer keine Neigung z» etwas hat-D. Das letzte ist schon derjenige,der bloß keine Neigung zu etwashat. Wer aber überdicß auch ei-ne Neigung dawider hat, der istdas erste.
Abgeordneter. Abge-sandter. ü. Wer mit gewis-sen Aufträgen an eine öffentlichePerson geschickt wird. V- Sourverains schicken einander Abge»sandte. Abgeordnete wer-den einander von Colicgien undCorporationen an andere, oder anden Souvcrain, oder an einzeln«abhängige Personen geschickt,chgeschmackt. Schaal. is.Was keinen angenehmen Ein/druck ans die Geschmackswerkzeu»ge hat. V. Schaal wird bloßvom Getränke gesagt; abge-schmackt auch von Speisen, undscheint den N.benbegriff zu ha-be», daß nicht bloß kein angeneh-mer , sondern auch ein widrigerGeschmack vorhanden sey. (DieSpeise ist ab schmeckend.)
Eben so in der uneigeutlichenBedeutung, ist dasjenige schaal,was bloß keinen reizende» Ein-druck macht, abgeschmackt,A r was