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2 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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sich ergeben mußte. Er starb in einem fränkischen Kloster, unddie Langobarden huldigten ihrem neuen Könige, der alle ihreVerfassungen und Rechte fortdauern ließ, sie nicht mit denFranken zu einem Volke vereinigte, sondern bloß die ita-lienische Krone mit der fränkischen in seiner Person ver-band. Doch herrschte er bloß bis an den Garigliano; das großeund schöne Land bis Neapel und Brindisi behauptete Arichis,der Herzog von Benevent, der dem Scheine nach die Oberho-heit deS Siegers anerkannte, und dadurch im Besitze seinerLänder blieb.

Kaum war Carl über die Alpen zurück gekehrt, als er denKrieg gegen die Sachsen erneuerte, die während seiner Abwe-senheit sein Reich beunruhigt hatten. Zwar brachte er sie, nacheinigen Siegen (777) auf einer Versammlung zu Paderborndahin, daß sie sich zu unterwerfen und die Taufe anzunehmenversprachen; ihr tapferer Anführer Witlekind haßte aber diefränkische Herrschaft, und floh nach Jütland. Nur nach einemvon ihm wiederhohlten und äußerst hartnäckig geführten Kriege(762 f,.) unterwarf er sich mit seinen Sachsen (766) und nahmdie Taufe an.

Die Pyrenäen überstieg Carl mit seinen Franken, umzwey arabische Fürsten, Iba al Arabi, und Abiathar, dieStatthalter von Saragossa und Huesca, die seine Hülfe such-ten, gegen ihren Kalif Adorrahman zu unterstützen. Er un-terwarf sich Spanien bis an den Ebro (Catalonien und Na-varra) im Jahre 776, und ließ es, unter dem Nahmen derspanischen Mark, von Barcellona aus durch fränkische Grafenregieren.

Der Herzog Tassilo von Bayern, durch Familienverhält-nisse in das Schicksal des langobardischen Königs Desideriusverflochten, wollte sich der fränkischen Hoheit entziehen. Aufdrey Seiten von Carls Heeren (767) umschlungen, leistete erzwar den Vasallen-Eid, erneuerte aber bald die Empörung,und trat mit seinen östlichen Nachbarn, den Avaren, in einBündniß, um der fränkischen Macht gewachsen zu seyn. Be-