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Die Longvbarden waren aus dem Rugeland von Justinianim Jahre 548 in Pannonien, das er den Offgothen entrissen hatte,ausgenommen worden, um sich ihrer gegen die Gepiden, He-ruler und Offgothen zu bedienen. Im Jahre 565 bezwangen auchdie Langobarden, in Gesellschaft der Avaren, die Gepiden,und wurden dadurch Herren von Slavonien, Ungarn und Sie-benbürgen. Nach Justinians Tode hörte ihr gutes Benehmenmit den Byzantinern auf, und da Narses, wie man glaubt,sie ermunterte, von Italien Besitz zu nehmen, so überließder Longobarden-König Alboin im Jahre 560 den Avaren ganzPannonien, und ging mit seinen Longvbarden, einem Theileder Avaren, Bulgaren und Sachsen nach Italien, und enl-riß den Byzantinern den ganzen obern Theil des Landes, dervon seiner Nation den Nahmen der Lombardey erhielt. DasLongobarden-Reich dauerte bisyy/s, wo es von Carl dem Großendem fränkischen Staat angeschlossen wurde.
Bruchstücke aus Stollbergs Geschichte derReligion Jesu Christi.
I. Die Apostel.
Der Herr des Himmels und der Erde war nun aufge-fahren von der Erde in den Himmel, nachdem er durch seinenTod die Erde mit dem Himmel auSgesöhnt, den Tod überwun-den , und die mit seiner Gottheit vereinte Menschheit zurRechte seines ewigen Vaters erhöht, das heißt: sie der Herr-lichkeit theilhaftig gemacht, welche Er, der Sohn des Vaters,in Vereinigung mit dem heiligen Geiste, von Ewigkeit her ge-habt harte.
Seinen Brüdern, den Söhnen Adams § hatte der Gott-mensch ewiges Heil erworben, aber seine Brüder wußten esnicht. Selbst das erwählte Volk, welches seit so vielen Jahr-hunderten des Gesalbten Gottes harrele, hatte den GesalbtenGottes nicht erkannt. Diesem sollte zuförderst, dann den Be-wohnern von Samaria, dann allen Völkern der Erde, dasHeil Gottes verkündigt werde».