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sie beförderten es weislicher durch Maßregeln der Klugheit,als durch gesetzliche Verordnungen. Es dürfte scheinen, alshatten sie das Umschaffen römisch - golhischen Volkes zu Orien-talen sür widersinniges, und selbst nach ihrem Rechtssinn fürwiderrechtliches Beginnen gehalten. Sie ließen daher auch denSpaniern ihre Verfassung, Gesetze, Gewohnheiten, Rechts-pflege, ja sogar die bey ihnen eingeführte Art, die geforder-ten Abgaben unter sich aufzubringen ; und die arabischen Ober-lichter, nicht die Spanier, waren genöthigt. Neues zu ler-nen, und als höchste Behörde mit dem Codex der Westgothensich bekannt zu machen.
Sobald sich die Spanier von dem Schrecken und der Be-stürzung über die ersten Gewaltthatigkeicen ihrer neuen Gc-biether erhohlt harten, fühlten sie auch in dem auffallendenUnterschiede zwischen diesen und ihren Bedrückern das Wohl-thätige der veränderten Herrschaft. Gleich der zweyte Statt-halter Abdalaziz tröstete sie durch sein menschenfreundliches Be-streben, Alles zu verhüten oder zu entfernen, was ihnen dasdrückende Gefühl ihrer Unterwürfigkeit noch mehr verbitternkönnte. Durch Begünstigungen und durch seine eigene Ver-mahlung mit der golhischen Königinn Egilone munterte er Ara-ber und Spanier auf, sich unter einander zu verschwägern.Er verfolgte nicht, wenn die erster» die Liebe ihrer Gemahlin-nen zu dem katholisch-kirchlichenCultus bekehrte und gemährteden letzter» bedeutende Vorrheile, wenn sie den poetischen Ko-ran mit dem historischen Evangelium vertauschten und eineseinzigen Gottes Anbelhung in wollüstiger Verbindung mit vie-len Weibern, der Verehrung vieler Heiligen und der Ehe mireinem einzigen Weibe vorzogen. Durch eine Menge solcherFamilien-Verbindungen entstand schon unter seiner Verwal-tung die neue Volksclaffe, welche mit dem Nahmen Mozara-ber (Mustaraber) bezeichnet wurde.
An mehreren Statthaltern der Kalifen fanden die Spa-nier thätige Beschützer gegen Unterdrückungen der Großen undgegen die Raubsucht des arabischen Volkes. Anfänglich hatte