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oft die Besten gebrauchten, damit das gute Gewächs nicht mitdem schädlichen ausgerauft, damit durch übereilte unvorberei-tete Änderung die gründliche Besserung nicht gehindert wird?Sollre es nicht fruchten, wenn die Bearbeiter der praktischenPhilosophie auf den Lehrstühlen, und ihre mächtigeren Freundeauf den Thronen, sich immer mehr vereinigen, den einen gro-ßen Streit, der noch nicht ganz geschlichtet ist, den unnatür-lichen Streit zwischen der Tochter auf der einen, und der Mut-ter und Erzieherin» auf der andern Seite, den Streit zwischenPolitik — und Naturrecht und Moral in Harmonie aufzulö-sen? Sollte man nicht merken auf die redliche Anzeige, wel-chen Älcern, welchen Ständen, und an welchen Mitteln zuihrem Wohl es noch fehlt? Sollte man nicht verstehen die ge-gründeten Warnungen vor den wirklichen Fehlern unsers Zeit-alters, vor der üppigen Sinnlichkeit und ihrem fürchterlichenGefolge, vor dem despotischen Luxus, der seine Diener nurauf sich einsch-ränkt, das Gefühl für echte, lautere Freude undfür die Menschheit abstumpft, und den Sinn für Arbeit undfür dar Edle und Große erstickt? Sollte man nicht hören aufdie Ermunterungen, mehr, als es geschieht, nach dem stillsten,aber wahrsten, nach dem häuslichen Glücke zu ringen, weilman Ruhe und Lust und Segen schwerlich unter Andere aus-theilen kann, wenn nian sie nicht selbst im Hause hat ? Ja,ja, Erhöhung und Vollkommenheit des menschlichenGeschlechtes! du bist kein Traum, und wenn der große Vaterdich nicht so herbey führt, als seine Kinder denken, so kön-nen die Erfolge wohl anders, aber sie müssen besserseyn. Ja, die Zeit wird kommen, da die Menschheit blühenwird in unverkannter Vortrefflichkeit, in unverkümmercem Be-sitz ihrer eigenthümlichen Schatze; da inan in dem ärmstenHüttenbewohner, in dem niedrigsten Diener die Menschheitachtet; da der muthige Krieger, dem em edles Herz unter derfeinern Uniform schlägt, in dem ihm unterworfenen Mann,dem ein edles Herz unter der gröber» Uniform schlägt, denEinen gemeinschaftlichen Adelsbrief nicht übersehen wird, der