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12. Februar des Jahres »791/ als die große Angelegenheit,als die Staatsangelegenheit dieser Freundschaft, endlich imParlamence zur Sprache kam.
Die Beredsamkeit hat nie größere Wunder gethan, alsin dieser Nacht; alles aber war unerwartet, wie von einerhöhern Macht zubereitet. Die beydcn Redner, und mit ihnenalle Zeugen, vergaßen sich selbst; die Ordnung des Parlaments,seit einem Jahrhunderte ununterbrochen, stand stille; wo mankeinen Nahmen nennen darf, damit sich die Persönlichkeil nichtaus den großen Verhandlungen ungebührlich heraus hebe, dagalt es zehn Stunden hindurch nur die Persönlichkeit zweyerMitglieder. Der Anfang war kalt und ruhig; es betraf dieVerfassung jenes Theils von Nordamerika, der England nachdem letzten Frieden verblieben war. Es lagen zwey Plane aufdem Tische, der erste im altbrittiscken, der andere im neu-französischen Sinne der Freyheit. Gleichgültige Redner spra-chen lange, und die Nacht war schon sehr vorgerückt, alsBurke das Wort nah,n. Nach wenigen schneidenden Urthei-len über den vorliegenden Gegenstand und die bisherige Erör-terung, ging er mit einer kurzen Catonischen Wendung aufdie größere Sache der französischen Revolution über. In derpeinlichen Stimmung, in der die Fürsten und Helden vonTroja die warnenden Verwünschungen der Cassandra angehört..haben mögen, wartete das Parlament auf die Rückkehr des Red-ners zu dem vorliegenden Gegenstände über eine Stunde lang.Es schien kein Gefühl zu antworten, aber die Scheu derEhrfurcht,wie vor einem großen Kranken, verhinderte die Unterbrechung;die prophetische Melancholie einer einzigenSeele lag drückend aufder ganzen Versammlung, bis eine neue Wendung der Rede eineneue, tiefere Erörterung der Folgen der Revolution ankündigte,und somit noch eine Stunde in Beschlag zu nehmen schien. Einfast allgemeines Geschrey zur Ordnung unterbrach ihn;Fop schwieg; der große William Pitt allein in der gan-zen Versammlung, erklärte seine Meinung, daß der Rednersehr wohl in der Ording sep. Es ward über diese Frage ge-