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che in die Gotterlehre ausgenommen/ und von den Dichtemgleichsam geheiligct wurde, zugleich die traurigste und am we-nigsten sinnreiche ist, Wenn die Alten sich nähmlich allen Aus-schweifungen einer bacchantischen Freude überließen, bedecktensie sich mir Rosen, welches doch für sie ein Widerspruch war;denn die Gotkerlehre, welche fast alle Blumen mit Blut be-fleckt, ließ die lieblichste, die Koniginn, im Gefolge der trau-rigsten Begebenheiten, und zwar aus dem Blute des unglück-lichen Adonis entstehen. Nach andern hat die Rose einer Ver-letzung der Venus ihr Daseyn zu verdanken, eine weit liebli-chere, aber keineswegs geheiligte Dichtung.
Der Sybarit, den der Druck eines Nosenblättchens amSchlafe hinderte, hieß Smindrides.
Cleopatra wurde von dem sterbenden Antonius gebethen,Wohlgerüche über sein Grab zu verbreiten, und eS mit Rosenzu bedecken.
Die Insel Rhodus verdankt der erstaunlichen Menge Ro-sen, die auf ihrem Boden entsprießen, ihren Nahmen.
In Persien pfropft man die Weinflaschen, wenn sie aufdie Tafel gebracht werden, mir einer Rose oder mit einer Nelke.
Nach alten Schriftstellern zeigt der Käfer einen solchenWiderwillen gegen Rosen, daß schon der bloße Geruch ihmtödrlich wird. So stellten auch die Alten einen entnervten Wollüst-ling unter der Allegorie eines von Rosen umgebenen Käfers dar.
Sicher ist es, daß in der Rose sich ein treffendes Sinn-bild der aus dem Mißbrauche, selbst der angenehmsten Dinge,entstehenden Gefahr darbierhet, da man häufig Beyspiele vonschleunigen Todesfällen hat, welche durch den unvorsichtigenSchlaf in einem mit Rosen und andern Blumen angefülltenZimmer entstanden. So wahr ist es, daß das Übermaß selbstdie gefahrlosesten Dinge schädlich macht.
Die Hyacinthe-
Der Marquis von Gouffier ließ dex königlichen Gesellschaftzur Beförderung des Ackerbaues im Jahre 1789 eine ganz