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an.Größe zunächst kommt, aber doch noch um vieles nachsteht.Sie ist weder so hoch und breit, noch sind die Steine, aus de-nen sie besteht, von einer solchen Große. Sie ist auch nicht,wie jene, stufenweise erbaut, sondern die Seiten sind vondem Fuße bis an den Gipfel vollkommen glatt. Gegen Mit-^ ternacht und Abend ist sie von einer Reihe von Zellen umge-ben , die, wie ei» regelmäßiges Gebäude, in den harten Fel-sen eingehauen sind. Auf der westlichen Seite der größten Py-ramide liegt ein großes Gebäude von Basalt*), aus wel-chem, eben so wie aus den Zellen, welche die zweyte umgeben,geheime Gänge nach beyden führen, durch die aber nur diePriester und die Eingeweihten gehen dürfen. Südöstlich stehtder berühmte Sphinx, eine koloffalische Bildsäule, die in derLänge » 43 , in der Höhe 62 Fuß hat; der Umfang dcsKopfesbeträgt 102 Fuß. Ohne Zweifel ist er hier errichtet worden,um die Zeit der Überschwemmung zu bezeichnen. Die drittePyramide steht von der zweyten etwa ein Stadium weit ent-fernt. Sie liegt auf einer Erhöhung, so daß sie in einiger Ent-fernung der zweyten gleich zu seyn scheint, obschon in der Thatdas ganze Gebäude beträchtlich klenier ist. In Rücksicht auf dieSchönheit der Bauart und des Marmors übertrifft sie beyde.Ganz nahe dabey, an der östlichen Seite, liegt ein anderes Ge-bäude von einem schwärzlichen Steine, der dem rhebanischenMarmor gleicht. In der Ferne sahen wir, nach Süden zu,noch einige andere Pyramiden, die in einer wüsten Gegend an
den Gränzen von Lydien zerstreut liegen.
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Der große See Möris wurde in der Absicht gegraben,das Wasser des Nils Key der jährlichen Überschwemmung imGleichgewichte zu erhalten. Zwischen dem Flusse und dem Seeist ein großer Canal, 6c> Stadien lang und 5 oo Fuß breit,durch welchen das überflüssige Wasser abgeleitet werden kann,wenn es zu einer übermäßigen Höhe steigt; so wie die Öffnung
*) Eine Steinart, die sich wie Eisen schmelzen läßt.
Philosoph- Abtbeil. VI. Va»b. G