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so vollendet waren seine Früchte; so spat sein Einfluß reiste,so standhaft und unerschütterlich ward er vollstreckt. Den Plan,dem er einmahl als dem ersten gehuldigt hatte, konnte kein Wi-derstand ermüden, keine Zufalle zerstören, denn alle hatten,noch eh' sie wirklich eintraten, vor seiner Seele gestanden. Sosehr sein Gemüth über Schrecken und Freude erhaben war, sounterworfen war es der Furcht; aber seine Furcht war früherda, als die Gefahr, und er war ruhig im Tumult, weil erin her Ruhe gezittert hatte. Wilhelm zerstreute sein Gold mitVerschwendung, aber er geizte mit Secunden. Die Stundeder Tafel war seine einzige Feyerstunde, aber diese gehörteseinem Herzen auch ganz, seiner Familie und der Freundschaft:ein bescheidener Abzug, den er dem Vaterlande machte. Hierverklärte sich seine Stirne beym Wein, den ihm fröhlicher Muthund Enthaltsamkeit würzten, und die ernste Sorge durfte hierdie Jovialität seines Geistes nicht umwölken. Sein Hauswe-sen war prächtig, der Glanz einer zahlreichen Dienerschaft,die Menge und das Ansehen derer, die seine Person umga-ben, machten seinen Wohnsitz einem souverainen Fürstenhofegleich. Eine glänzende Gastfreyheit, das große Zaubermiltelder Demagogen, war die Göttinn seines Pallastes. FremdePrinzen und Gesandte fanden hier eine Aufnahme und Be-wirthung, die alles übertraf, was das üppige Belgien ihnenanbiethen konnte. Eine demüthige Unterwürfigkeit gegen dieRegierung kaufte den Tadel und Verdacht wieder ab, den die-ser Aufwand auf seine Absichten werfen konnte. Aber dieseVerschwendungen erhielten den Glanz seines Rahmens beydem Volk, dem nichts mehr schmeichelt, als die Schätze desVaterlandes vor Fremdlingen ausgestellt zu sehen, und derhohe Gipfel des Glückes, worauf er gesehen wurde, erhöhteden Werth der Leutseligkeit, zu der er herab stieg.