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2 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
Entstehung
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Man erzählt von dem Edelmuth Rudolphs von Habsburgviele merkwürdige Züge *). Nach der Schlacht auf dem March-selde ward jener Herr ihm vorgeführt, der ihn aus dem Satcelgehoben hatte. Statt ihn hinrichten zu lassen, setzte er ihn so-gleich in Freyheit, und sprach:Ich selbst war Zeuge seinerUnerschrockenheit, und werde nie zugeben, daß ein so braverRitter hingerichret werde." Während des böhmischen Krie-ges litten Rudolphs Heere viel Durst. Man überreichte ihmein Gesäß mit Wasser.Allein trinken," sprach er,will ichnicht, theilen kann ich so wenig nicht unter so viel Menschen.Ich leide nicht für mich, sondern für mein Heer." Zu denSoldaten, welche Arme von ihm entfernten, sprach er:Laßtsie doch um Gottes willen zu mir! Ich bin ja nicht zum Kai-ser ernannt worden, um von den übrigen Menschen entferntzu seyn!"

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Einige Höflinge warfen dem Kaiser Sigismund vor, daßer, statt seine» besiegten Feinden das Leben zu nehmen, siemit Wohlthaten überhäufe, und sie so in Stand setze, ihmzu schaden.Tödte ich denn nicht meine Feinde," erwiederteer,indem ich sie zu meinen Freunden mache?"

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Der Gouverneur von Berlin, General-Lieutenant vonRomin, hatte einen Haß auf das dort stehende Infanterie-Regiment geworfen, welches vor der neuen Organisation derpreußischen Truppen zuletzt den Nahmen: Regiment von Ar-nim, führte.

Er verabsäumte also keine Gelegenheit, diesen an denTag zu legen, und es auch bey dem großen König in Miß-credit zu bringen.

Bey einer Revue in Berlin kam der General eiligst zudem Regiments hingesprengt, als es in einem Manöver reti-

Aus Coxe's Geschichte des Hauses Österreich.