des Komponisten selbst voraussetzen müssen, ist entschieden, dassüber ihn, also über die Liedform, hinausgegangen werden muss;das Nächste, was sich darbot, war die erste Rondoforin, die sichdem Lied am engsten ansehliesst und dasselbe als Hauptsatz sowohl erhält. Beethoven geht so —
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fort; man hat sich die Unterstimme eine Oktave tiefer und mit Ok-taven , die Oberstimme ebenfalls mit liefern Oktaven unterstützt zudenken.
Was ist dies nun? Der Inhalt ist unstreitig vorherrschend gang-artig, der Halbschluss im letzten Takte dagegen mahnt an die Satz-form. Indess der Fortgang entscheidet wieder. In den letztenNoten von No. % s hebt die Wiederholung des gangartigen Salzesan, nur mit umgekehrten Stimmen; diese Wiederholung treibt schongangartiger weiter, obwohl sie von einem Ganzschluss in der Do-minante (Cdur) ausgeht, — aber erst im zehnten Takte. Und nunwird das erste satzartige Stück wörtlich in As dur wiederholt miteinem Schlussfall auf Es , dann das zweite, auf zwölf Takte erwei-tert, mit einem Schluss auf As. Von hier wird, immer mit glei-chem Inhalte, durch einen Abschnitt von zwei Takten nach Fmoll,durch einen gleichen nach Des dur gegangen (es ist wieder einmaldie altbekannte Modulation mit terzenweis absteigendem Basse, Th. I,S. 123, No. 154, nur jeder Akkord zur Tonart erhoben), von hierwird mit dem Motiv a. aus No. % 3 in vier Takten die Dominantedes Hauptlones erreicht und diese mit jenem Motiv erst im Diskant,dann im Bass allein acht Takte lang gleichsam als Orgelpunkt fest-gehalten. Hier kann man schon die Wiederkehr des Hauptsatzesvoraussehn.
Wofür ist nun dieser ganze Mittelsatz zu nehmen? — Unge-achtet seiner mehrmaligen satzartigen Abschlüsse doch nur für einengegliederten Gang; denn bei der weilgeführlen Fortsetzung machtsich der Inhalt immer bedeutender gellend, und die schnelle Abwen-dung von der Dominante zu fremden Tonarten ist ebenfalls mehrdem unsteten Gangwesen, als der Feststellung eines neuen Satzesangemessen. —