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in Haydn’s Schöpfung. Wenn hier Solo und Chor gegen einandertreten*), —
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so trägt unverkennbar die Dreistimmigkeit des Solosatzes bei, den-selben vom Chor noch deutlicher zu unterscheiden. Gleichen Vor-theil genoss Haydn in den Jahreszeiten; dagegen hatte er nichtUrsach, denselben da festzuhalten, wo — wie im Schlussgesangder Schöpfung — Solo und Chor nur abwechselnd nach, nicht ge-gen einander auftreten.
Dass übrigens bei dem Wechsel oder Zusammenwirken vonSolo- und Chorsatz jede der beiden Partien ordnungsgemäss, näm-lich satz- oder abschnittweis, eintritt und ihren Satz vollständig zuEnde führt, wofern nicht ein besondrer Inhalt Anderes verlangt,folgt schon aus der Lehre vom Doppelchor und selbst von derStimmführung. Ueberhaupt bedarf es hier weder weiterer Anlei-tung noch —- bis zur Lehre des vierten Theils — der Uebung oderVorübung.
*) S. 158 und 160 der Partitur. Dass die obigen besonders ihrer Popularitätwegen gewählten Sätze Orcbesterbegleitung haben, tbut hier nichts zur Sache.