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3 (1857)
Entstehung
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Dass diesem Satze besonders in seinem ersten Theil (No. 522)Feierlichkeit und Würde, wenn auch nicht der treffende Aus-druck des in den Worten ausgesprochnen Gedankens, inwohnt,dass der Wechsel des dämmerungtiefen dritten Chors mit dem hochund hell hineinklingenden ersten überaus sinnig (man möchte sagen,wie ein de profundis clamavi und ein osanna in excelsis ), anmuth-voll und andächtig zugleich anspricht und der mittlere gemischteChor wohlbedacht und wohlerwogen die Extreme der andern Chörevermittelt: wem könnte das entgehn? Allein hierauf beschränktsich und muss sich beschränken der wesentliche Gehalt dieserund aller gleich angelegten Kompositionen. Die reiche Musikentfal-tung, die Mannigfaltigkeit und Spannkraft der grossem Kunstformen,die durchdringendeIndividualisirung der Stimmen, der liefe und durch-