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Dass diesem Satze besonders in seinem ersten Theil (No. 522)Feierlichkeit und Würde, — wenn auch nicht der treffende Aus-druck des in den Worten ausgesprochnen Gedankens, — inwohnt,dass der Wechsel des dämmerungtiefen dritten Chors mit dem hochund hell hineinklingenden ersten überaus sinnig (man möchte sagen,wie ein de profundis clamavi und ein osanna in excelsis ), anmuth-voll und andächtig zugleich anspricht und der mittlere gemischteChor wohlbedacht und wohlerwogen die Extreme der andern Chörevermittelt: wem könnte das entgehn? Allein hierauf beschränktsich — und muss sich beschränken der wesentliche Gehalt dieserund aller gleich angelegten Kompositionen. Die reiche Musikentfal-tung, die Mannigfaltigkeit und Spannkraft der grossem Kunstformen,die durchdringendeIndividualisirung der Stimmen, der liefe und durch-