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siren, geht also die höchste geistige Kraft der Chorkomposition (diepolyphone) und — wie wir schon bei dem Doppelchor bemerkenmussten — die Möglichkeit, reichere Kunstformen vortheilhaft an-zuwenden, mehr und mehr verloren. Aber auch die Massenkraftwird geschwächt, da die Zertheilung der Sänger in zwölf oder sechs-zehn Stimmen zu ungünstigen Lagen und Schritten zwingt und allesauf einander drückt, sowohl in Tiefe als Höhe.
Werfen wir, damit es nicht ganz an Belägen fehle, einen Blickauf ein dreiehöriges (zwölfstimmiges )Benedictus von Jo h. Gabrieli.Der erste Chor besteht aus drei Diskanten und Tenor, der zweite ausDiskant, Alt, Tenor und Bass, der dritte aus Tenor und drei Bässen. —
Chor i.
Be - ne - dictus
Chor XI.
Chor III.
ne - di - ctus
qui ve
i -
in. no - nii-
ne-di-ctus
in no-mi-ne,