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3 (1857)
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natürlich doppelt so schwer zu bewirken, als die eines einfachen Chors.Dann aber ist der einfache Chor konzentrirter in seiner Wirkung; erhat als Ersatz für die fehlende breite und prachtvolle Fülle desDoppelchors mehr Schlagkraft und mehr Beweglichkeit; seine Stim-men finden, da sie (in der Regel) minder zahlreich sind, als dieStimmen des Doppelchors, freiem Spielraum und können deutlichervernommen und unterschieden werden; endlich erhält man sich diemächtige Wirkung des Doppelchors frisch, wenn man diese höhereForm nicht bei solchen Aufgaben, für die der einfache Chor genügthätte, verbraucht. Dies ist der Grund, warum die Meister nursparsam vom Doppelchor Gebrauch machen und sich meist mit dem

D. i.

Tune im - po-nent su - per Al-ta

D. II.

m = m=m

5Ü8

-o-e-'

D. I.

D. II.

r-Q- -D-p-

e-e-