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Auf den Inhalt selbst ist hierbei nicht weiter einzugehn, esist z. B. gleichgültig, warum — und ob mit Recht der Bass zwei-mal nach einander das Thema nimmt; nur die Weise des Entwer-fens sollte zur Anschauung kommen.
Und hier wenden wir uns zum Schluss auf die im vorigen Ab-schnitte S. 485 gemachte Unterscheidung zurück zu der andern Fu-genweise, in der die Form um ihrer musikalischen Fülle und Wir-kung zur Erscheinung kommt; wir nennen sie (blos der Orienlirungim Lehrgänge wegen)
ß. die singende Fuge.
Hierbei ist nun nicht etwa daran zu denken, dass das Wortin der ausgefiihrtern oder mehr dem Reinmusikalischen zugewendetenFuge vernachlässigt werde; es ist nur nicht das entschieden Vor-herrschende. Und wenn es dies sogar im Thema ist, so bleibt esnicht so; die Ausführung geht weiter, als das Bedürfniss, den Textzum vollen Ausdruck zu bringen. Die Schlussfuge zu Haydn’sSchöpfung kann hier als Beispiel dienen. Das Thema, wie es hier —
Des HerrenRnlim, er bleibt in
men. Des Herren
Ruhm, er bleibt, erbleibt in E - wig -
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in Alt und Diskant auftritt, spricht Ton auf Silbe und wohl ange-messen den Text aus, der auch im Gegensätze (wie schon hier derTenor zeigt) zur Geltung kommt. Allein nicht hieran konnte sichHaydn genügen lassen; er musste einen musikalisch befriedigendenSchluss für sein Oratorium gewinnen. Daher stellt er gleich vonAnfang an einen singenden Gegensatz (mit dem dazu vorbehaltnenTexlwort „Amen“) gegen das Thema und führt nun seine Fuge sovoll und breit aus (durch vierundsiebzig Takte mit Zuzählungdes freien Schlusses), dass schon der flüchtigste Ueberblick über-zeugt : es komme hier nicht sowohl auf den vollen Ausdruck