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,,0 Mensch, bewein’ dein’ Sünde gross“*) den Siugstimmeu vor-herrschend Achtelbewegung zuertheilt, so haben statt dieser die In-strumente zwar Sechszehnielbewegung, aber in einer Weise, —
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Gesana.
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Instrumentale.
die die Achtelbewegung als bedingende Grundlage hervortreten oderdurchfühlen lässt.
Wo die Singstimmen wirken, wollen wir unsre Begleitung soviel wie möglich unterordnen. Denn das Höhere und oft einzig Be-friedigende wird uns erst im Orchester-Studium eigen und würde unshier von der Hauptsache, dem Chorstudium, abziehn.
Schliesslich rathen wir noch, für die ersten Uebungen Chorälezu wählen, die dem Komponisten nach Text und Melodie besonderswerth sind, deren Text einen bestimmten kräftigen Ausdruck fodertund gewährt und die nicht zu lang siud.
Bei der schon sichern Bekanntschaft der Form bedarf es nur
einer Aufweisung an zwei besonders lehrreichen Beispielen.Das erste ist Seb. Bach’s Figuration des Chorals**):
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dich, mein Geist, he-reit: -\va-chc, flch ,
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und he - le,be - 1 re-te !
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Denn es ist SatansLisl ii-foer vie-le Frommen zur Versuchung kommen.
Bach versetzt vor allem den Choral in den feierlich breitenund vermöge der Dreitheiligkeit doch beweglichem Sechsvierteltaktund schickt ihm, in dieser Weise anknüpfend, —
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*) Am Schlüsse des ersten Tbeils der Matthäi’schen Passion.
**) Bis jetzt nur in der „Sammlung vorzüglicher Gesangslücke u. s. w. vonF. Rocblitz“ (bei Schott in Mainz), Band 3, Ablbeilung I, S. 39, gedruckt.Die vollständige Herausgabe dieser Kantate wäre verdienstlich.
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