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3 (1857)
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einwirkender Geistesmacht, oder (mehr materiell andeutend) einemKlagenden gegenüber die hart schlagende Schicksalsmacht u. s. w.zur Ahnung, oder der Vorstellung näher zu bringen. So fodertGoethe für die phantastisch-poetischen Momente des Euphorion imFaust melodramatische Musikbegleitung, um jenem Fliigelflammen-leben die einzig eigne Atmosphäre zu bilden.

Hier ist die Musik ganz formfrei, sie ist Fantasie inweitester Bedeutung des Worts, nähert sich der Weise, wie Re-zitative begleitet und mit Zwischensätzen u. s. w. durchflochtenwerden, findet also die uöLhige Anweisung wiederum an andernOrten der Lehre.

Die nähere Würdigung der Gattung des Melodrama gehört nichthierher, sondern in die Musikwissenschaft. Uns aber dient ihreBetrachtung zum Uebergang in die Gesangkomposition.

Marx, Komp. L. Ilf. 3. Aufl.

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