Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
289
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wie man bemerkt, dieselbe modulatorische Stellung zum Hauptsatzein, wie jener der Gdur-Sonate S. 284, wendet sich aber nicht nachseinem Moll, sondern in Folge der hohem Kraft und Rüstigkeit desGanzen nach seiner Unterdominante 6dur mit Anspielungen aufGmoll im Schlusssätze zurück.

D. Satzkette als Form der Seitenpartie .

Oben (S. 285) haben wir Beschränkung der Seitenpartie ausRücksicht auf die Hauptpartie beobachtet. In den folgenden Fällenlinden wir Ausdehnung der Seilenparlie aus derselben Rücksicht;und zwar entweder bloss um zwischen beiden Partien ein gewissesEbenmaass oder Gleichgewicht zu erhalten, auf das man ohne be-sondre Gründe nicht gern verzichtet, oder um zu ergänzen, was inder Hauptpartie etwa ungesehebn blieb.

Das erstere Streben (bei dem aber, wie schon gesagt, nicht anängstliches Taktabzählen zu denken ist) beobachten wir zuerstan ßeethovens Fsdur- Sonate, Op. 7. Nach einem einleiten-den Ansätze

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tritt mit dem Abschnitte b. (der bei c. auf der Dominante, sodannwieder, eine Oktave über b., auf der Tonika wiederholt wird) derHauptsatz auf. Seine sehr freie Umkehrung führt gangartig auf dasEinleitungsmotiv das zu einem neuen Sätzchen

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wird, zurück, und mit diesem weiter über F nach B zum Seitensatze.Dieser ist dem Hauptsatze wenigstens durch fortlaufende Achlelbe-wegung und freie Umkehrung bei der Wiederholung ähnlich. Esfehlt also an einem beruhigenden Satz als Gegengewicht gegen denzweiten aus «. gebildeten Gedanjten der Hauplpartie; und noch darfnicht an den Schlusssatz (der beruhigen könnte) gedacht werden,weil beide Hauptgedanken durch die gleichmässig fortlaufende Ach-telbewegung fast gangarlig wirken und dem Ganzen die nöthige

Marx, Komp. L. III. 3. Aufl.

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