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der Hauptsatz nicht hatte) fliessend, dreimal wiederholt, das drilleMal in einen schön geschwungnen Gang gleicher Bewegung ausge-führt wird, bis der Schlusssatz, ebenfalls dreimal wiederholt, zu derBewegung und ßegleitungsform des Hauptsatzes zurückkehrt.
Das Gleiche würde an der in No. 256 angezognen G dur-So-nale nachzuweisen sein; hier aber beschäftigt uns vor allem derModulalionspunkt. Der Seilensalz tritt nicht in Ddur, sondern in
— //dur auf; dies wäre nach der Verbindungsreihe der Durtonar-ten die vierte, wenn man von Ddur die Parallele und dann derenDurgeschlecht nimmt, die dritte Tonart in der Reihe der Ver-wandtschaften. Woher nun diese bedeutende Abweichung von demGrundgesetz (Th. I, S. 219 Anm.j der Modulation?
Diese Frage — und alle ähnlichen können hier nicht rein ge-löst werden. Denn hei der Beurtheilung jeder einzelnen Komposi-tion kommen nicht bloss die allgemeinen Gesetze und Bedingungenihrer Form, sondern es kommt auch der besondre Inhalt, die Idee,Stimmung u. s. w. eben dieses besondern Werks in Betracht; sowie bei der Beurtheilung eines einzelnen Menschen und seiner Thatnicht bloss die Verhältnisse des Menschen überhaupt, der Nationa-lität, des Alters, Geschlechts, Standes u. s. w., sondern auch dasWesen und besondre Verhällniss eben dieser bestimmten Person.Demungeachtet geben jene allgemeinen Verhältnisse (wie wir bereitsbei andern Fällen vielfältig gesehn) doch schon für sich genugsamhelles Licht, um erkennen zu lassen, dass auch hier wieder nichtnach Laune, sondern aus Gründen, die in der Sache liegen, voneinem Grundgesetz abgewichen ist.
Beethoven bedurfte hier, wie in dem ersten Fall (S. 283)
— und noch mehr, da der Hauptsatz noch kürzer und häufiger ab-gebrochen ist, — eines fester, zusammenhängender gebildeten Sei-tensatzes, der dem Ganzen die nöthige Haltung zu geben vermöchteund der eben zu diesem Zweck von besonderer Wichtigkeit war.Wohin hätte er nun den Seilensatz stellen können?
Nach der Oberdominante Ddur? — Allein diese ist gleichzu Anfang (No. 256) mit einem förmlichen Uebergang, dann mitjenem kräftig eingreifenden Gang (No. 323) und der sechs Taktebreiten Arpeggiatnr des Sehlussakkordes mit einem so entscheiden-den Halbschluss eingeprägt worden, dass ein abermaliges Zurück-kehren zu ihr jeder Frische und Energie entbehrt hätte.
Der nächste Gedanke jwar also die Parallele desjenigen Tons(Z?dur), den man sich versagen musste, — Zfmoll. Allein dem lau-nig heitern, sprühend lebendigen Karakter dieser Sonate, namentlichdes vorangegangnen Hauptsatzes , konnte das trübe Moll nicht Zu-sagen; folglich — verwandelte es sich in Dur.
Nun beobachte man aber den fernem Einfluss dieser Wände-