26ß
Noch freier schreitet Beethoven in seiner D dur- Sonate,Op. 10 , vorwärts. Zuerst führt er eine Periode mit verlängertemNachsatz auf., —
der Nachsatz wird, — leicht figurirt, wie hier bei a ., —
a
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- m~\ -1-1-=-l-
— T—f-
ß
b
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fej
: f p4=P : t :
-1 1 ■ ■- ] l-1-J-1-
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=^=p-=^Ez
wiederholt 5 dann wird auch der Vordersatz bis Takt 4 wiederholtund, wie in. No. 313 b. zeigt — aber ebenfalls mit unwesentlicherAenderung, weiter geführt. Allein nach dem Halbschluss auf derDominante von H (bei b.) erscheint nun ein neuer, nach Tonartund Inhalt dem ersten ganz fremder Gedanke, —
eine Periode in //moll und auf dessen Dominante schliessend, dieman — ungeachtet des ungewöhnlichen Schlusses in der Dominantestatt Parallele — als ersten Theil eines liedmässigen Salzes anzu-sehn hat. Der zweite Theil führt nicht auf den ersten zurück,schliesst auch gar nicht, sondern läuft in einen Gang aus, derüber A&wv und Fis moll nach F'dur (Dominante der Dominante) undvon da nach ^dur bringt. Hier wird förmlich und vollkommen ge-schlossen und dann erst der Seitensatz in Ai\n.r, eine förmlich aus-gebildete Periode, deren Wiederholung weiter führt, gebracht.
Es würde leicht, aber überflüssig sein, die Beispiele zu ver-vielfältigen, auch deren von noch mannigfacherer Zusammensetzung(man prüfe die Hauptsätze in Beelhoven’s grosser ßdur-Sonate,Op. 106, oder in K. M. v. Weber’s ^/sdur-Sonate) beizubringen.
312
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314
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