Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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der mit dem folgenden Takte sehliessen wird. Dann ist er ein insich fertiger Liedsatz, dessen Inhalt noch genügender eingeprägtwird, wenn w'ir auch den zweiten Theil wiederholen.

Ein solcher Satz kann ein für sich bestehendes Tonstück sein;aber das in ihm webende Gefühl kann eben sowohl auch den Kom-ponisten zu weitem Fortgange bewegen. Dem vorstehenden Satzwürde .das Letztere schon wegen der gleich im Einsatz sich andeu-tenden bewegtem oder verlangendem Stimmung mehr Zusagen.

Wie soll nun weiter geschritten werden?

Sollen wir einen zweiten abgesonderten Liedsatz in der Weiseder Trios anhängen? Die Absonderung würde der eben voraus-gesetzten weiter verlangenden Stimmung nicht entsprechend, auchdem fliessenden Gange des Hauptsatzes nicht gemäss scheinen; dochwäre diese Form möglich. Ueber sie sind wir schon belehrt.

Sollen wir einen gangartigen Mittelsatz bilden, das heisst, dieerste Rondoform anwenden? Auch das hätte Bedenken. Denn derganze Hauptsatz ist schon bewegungsvoll und der Gang müsste dieBewegung überbieten; der Hauptsatz ist fliesseud geschrieben, unddem Gang ziemte derselbe Karakter. Wenn man in irgend einerWeise einen Gang anknüpft, z. B. so

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(wir denken uns die beiden ersten Takte als Motiv des Ganges imdritten und vierten Takte wiederholt, über beliebiger Modulation

*) Es wird von hier an oft nur in blossen Entwürfen das Notlüge ange-