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verzierter Iiantilene (auch wohl Minore), worauf daun ein lebhalle-
rer walzer- oder nienuettarliger Satz schliesst.
Mit dieser Stetigkeit des Fortschrittes geht die Sorge für Ab-Avechslung Hand in Hand; auch sie ist äusserlich leicht erkennbar.In den so manches Artige enthaltenden Variationen auf das Lied:„Ah! vom dirai-je, Maman “*) vielleicht am deutlichsten. In derersten Variation wird das Thema (wir haben es mit Buchstabenübergeschrieben) in der Oberstimme leicht figurirt, —
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worauf in der zweiten Variation eine ähnlicheFigur in der Unterstimme
als Begleitung zu anziehenderm Gesang der Oberstimmen wieder-kehrt. In der dritten Variation fasst die Oberstimme das Themain freierer harmonischer Figuration in Achteltriolen; dieselbe Be-wegung wird in der folgenden von der Unterstimme als Begleitungbenutzt. Darauf folgt ein artig und sinnig weiter geführtes Wech-selspiel beider Stimmen, —
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und nach zwei bewegten Variationen für die
Unter- und für die
Oberstimme ein fein
empfundnes
Minore mit nachahmeuden
Stirn-
men, und ein ähnlich gestaltetes munteres Maggiore. Eine beweg-tere, auf harmonische Figuration gegründete Variation regt frische-res Leben an, worauf ein sinnig und zierlich geführtes Adagio undein spielvollerer Salz den Beschluss machen. — Das Ganze istvoll artiger und empfundner Nuancen, was sich aus den obigen An-deutungen (die nur den Nachweis der Gestalten bezwecken) nichtweiter entnehmen lässt**).
Bei andrer Gelegenheit dient dem überall, im Kleinen wie imGrossen so glücklich beralhnen Meister ein Wechsel der Motive
*) Heft 2 der Breitkopf - Härtel’schen Gesammtausgabe, neuntes Thema(No. 9 der neuen Einzelausgabe).
**) Aeknliches Verhalten zeigt sich in den vierhändigen G dur-Variationenim achten Heft der gesammelten Werke (in neuer Ausgabe auch einzeln er-schienen).