Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

21

Drittens werden wir die Gegensätze von Forte und Pianound die Abstufungen zwischen beiden bei der (in Vergleich mit an-dern Organen) geringen Fähigkeit des Instruments dazu durch denGegensatz von vollgriffigem und minderstimmigem Spiel hervorheben.Ein Satz, wie dieser,

m

i-£x

r i

kann auf dem besten Pianoforte nicht so kräftig vorgetragen wer-den, dass er durch Stärke wirkte; selbst eine vier- und fünfstiin-mige Ausführung, die für andre Organe recht wohl zureichenkönnte,

-ß-fTl

i -l.Sj -1 H

' * * * '

+

7 f H

r * r - 1

-I-

-ß'

würde, wenn wir No. 5 als einen Pianosatz vorausgeschickt den-ken , nur ein mezzo forte geben; erst vollgriffiges Spiel,

Et-J--Jtf-t-J)=

1 ).

-m- -e-

ii

-ß- -N

_ -a- -f -#-i .

-m m -u-'s ^*--1

3=

f)7~-

I

~\i~

i -»-

=!s^:

»

iEIEgE!

~c J _

! 5O --

Gon lulta la forza

*# f;

1»

wie hier bei a., oder in der vollen Weile des Instruments (abge-sehn von den höchsten schallärmern Tönen) auseinandergerückt, wiebei b., dass man die mittlern Tonlagen mit zu hören vermeinte, würde den Satz in voller Kraft erschallen lassen. Statt vielerBeispiele, an denen dasselbe mit kleinen Abweichungen zu beobach-ten, stellen wir unter c. einen Satz aus Thalbergs Hugenotten-Phantasie vor.