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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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III. DE MODIS.

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vem modos vocum, quia diapason obmittunt cum supra dictismodis ad vocem sextam et septimam ob rarum in cantu eorumusum.

In cantuque rudi quidam junxere moderniVoces septenas uno saltu sociatas,

Huncque modum cuncti veteres sprevere magistri,

890 Cum nomen proprium sortiri non queat unumHsec ratio nulla papali nec data bulla,

Cum vox bina modos possit sibi jungere binos,

Et vox trina modos valeat tibi tradere binos,

Et vox sena modos praestare queat tibi binos,

395 Ut tibi praescripta plene dant noscere dicta:

Sic septena modos poterit vox tradere binos,

Nomina qui 1 bina sibi servant appropriata.

Est semidytonus prior et diapente vocatus,

Sed nomen [86] dytonus fert cum diapente secundus,

4oo Ut solvatura vigili dat noscere cura.

Hosque modos clerus gliscit servare modernus,

*

und obgleich mehrere doch nur neun modi annehmen, weil sie dieoctave weglassen mit den oben genannten zum sechsten ton und zumsiebenten, da sie selten im brauche sind.

In dem gemeinen gesang verbanden etliche neue auch je diesiebentöne zu einem ganzen zusammen. Diese art war durchaus

bei den alten meistern verachtet, [390] da es ihr nicht gelang,einen eigenen namen zu finden, nicht durch päbstliche bull und nichtdurch andre entscheidung. Wenn der zweite ton es vermag, sichzwei arten zu schaffen, auch der dritte ton zwei arten zu schaffenim stand ist, und der sechste ton uns kann zwei intervalle bereiten,[395] wie die entwickelten lehren ganz klärlich dir kund tliun: wirdsauch dem siebenten tone erlaubt sein, zweie zu liefern, mit zwei namenzugleich, die sich die töne gegeben, einer heißet die quinte mit semi-dytonusanhang 2 , aber der zweite heißt der ganze zweiton mit quinte s ,[400] wie im notensingen uns fleiß und achtsamkeit zeiget. Diesearten zu retten begehret der jüngere clerus neben den oben beschrie-

1 So mnß es heißen statt qme.

septime.

*

2 Die kleine septime. 3 Die große7 *