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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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III. DE MODIS.

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[68] CAPUT III. DE MODIS.

i.

280 Inde modos sursum tendentes atque deorsumHaec per subscripta . poteris cognoscere dicta.

Ter tria junctorum sunt intervalla modorum,

In quorum formis cantus contexitur omnis,

Antiqui libri sicut tibi dant reperiri.

285 Unisonus primus, semitoniumque secundus,

Tertius inde modus tonus est de jure locatus,

Est semiditonus quartus ditonus quoque quintus [69]

Estque modus sextus diatessaron his sociatus,

Septimus inde modus tibi sit diapente vocatus,

29o Hinc semitonium diapenteque consociatum,

Inde tonum junge sociatum cum diapente.

Sicque modi cuncti consueti sunt numerati,

*

Das dritte capitel. Von den intervallem 1 [280]Jetzt sind

die modi der tön im steigen nach oben und unten aus dem, wasich unten berichte, mit fleiß zu erlernen. Drei mal drei ist die zahlder intervalle und modi, deren gestalt dir alle gesänge und tönebeherrschet, wie das in den büchern der alten steht richtig zulesen. [285] Ein-ton heißet der erst, und Semiton 2 nenne denzweiten, drauf kommt mit allem rechte der ganze ton als der dritte,anderthalb-ton ist der vierte und zweiton heißet der fünfte und alsder sechste ist ihnen zugesellet der quartton, als der siebente ton seisofort die quinte genennet, [290] drauf folgt der halbe ton an diequinte gebunden, reihe den ton sofort an, der im geleite der quintist. So sind alle gewöhnliche modi der reih nach gezählet. Wohl

*

1 Vgl. J. W. Forkel, allgemeine geschichte der musik. Leipzig 1788.I, 319. Intervalle bei den Griechen. 2 Halbton,

Spechtshart.

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