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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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I. DE TRIBUS ALPHABETIS.

Mi per cantum Bclurum, et in eisdem cantibus semper ante velpost fiunt mutationes, si quae necessariae sunt. Fa enim parumelevabitur et Mi parum deprimitur, quae debitam ad se invicemimpediunt mutationem. Item in B Fa B Mi non fit mutatio, quiahabet duas claves, quarum utraque, scilicet B Fa et B Mi unamtantum habent vocem, mutatio autem ad minus semper requiritduas voces. Ex his colligitur, quod in septem clavibus, scilicetF Ut, ABe, BMi, et in utroque B Fa BMi, cum duas habeantclaves, non fiunt mutationes. In octo vero clavibus duas voceshabentibus in singulis earum dum fiunt mutationes, quse octoclaves sunt: C Fa Ut, D Sol Re, E La Mi et sua octava, F FaUt et sua octava, CC Sol Fa et DD La Sol. Et sic breviterhabes quindecim claves expeditas.

Clavis triplnta vicibus fit sex variata.

9o Ex bis, ut varium valeas cognoscere cantum,

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(von G aus) immer Mi, und so wird statt der mutation Fa ein wenighinauf, Mi ein wenig beruntergedrtickt, und immer vor oder nach Bmutirt. Somit ergibt sieb: sieben scldüßel, F, A (Re), B (Mi), BFa,B Mi, BB Fa, BB Mi haben keine mutation. Bei acht scldüßeln mitzwei Silben aber finden je zwei Imitationen statt, nämlich bei C Fa Ut,D Sol Re, E La Mi und seiner octave E La Mi, F Fa Ut und seineroctave F Fa Ut, C 0 Sol Fa und D D La Sol. So sind in kürze fünf-zehn scldüßel abgemacht. 1

Der scldüßel mit drei namen gibt sechs niutatiouen. [90] Dabeimust du, um die Verschiedenheit des gesangs zu erkennen, bei allen

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1 Vgl. tafel U. Die mutation ist etwas ähnliches, wie beim ziflersingender austausch der zahlen, wenns in eine andere tonart gellt, wo z. b. g alsfünfte der Ctonlciter und als erste der G tonleiter geschrieben wird: -5[. Hierheißt, denn die regel: Wenn Ut 1, Re 2, Mi 3, Pa 4, Sol 5, La 6 ist, so trittim hinanfsteigen für die höhere zahl die niedere ein, im absteigen für die nie-dere die höhere, damit der gesang fortfahren kann. Z. b. bei E La Mi ist imersten namen La der sechste ton der ersten dispnsition gegeben; daß manaber hinanlsingen kann, wird es als Mi d. h. als dritter ton der zweiten dis-position betrachtet. Es wird also beim hinanfsteigen der sechste ton gegen dendritten, der höhere, spätere, gegen den niederen, früheren vertauscht. Um-gekehrt beim hinabsingen wird der dritte Mi zum sechsten La, damit manhinnbsingen kann.