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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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PROCEMIUM.

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stici facto uno sulco agri subito scientiam agriculturas agnos-cunt. Item vinitores, scientia unius vitis (quando terrae inseriet postmodum per juncum palo seu baculo alligari et putaridebeat) cognita, subito illam artem ex consimilibus didiceruntet sic de omnibus aliis scientiis. Stulti autem cantores usualeset eorum discipuli, etiamsi per centum annos quotidie canta-rent, unam tamen historiam vel unum officium per se cantarenequeunt, tempus multum (in quo possent in pluribus artibuspioficere) inutiliter expendentes. Unde etiam per cantum suumex varia discrepantia frequenter Deum et sanctos suos nonlaudare, sed se invicem in choris et in ecclesiis confunderesolent et vituperare et per hoc Deum ad iracundiam provocare.Vanitate ergo usus postposita cuncti cantores, qui hactenususum didicerant et cantaverant, per consilium autoris hujusoperis ad veram artem cantandi revertantur, qute ars est mu-sica. In qua ex similibus similia faciliter et concorditer cognos-cuntur, ut cantus ipsorum concors fiat et acceptus Deo.

Omnia (/ni pascis etc. In ista parte et ultimate autor im-

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furclieuzug mit einem male die ganze kunst des ackerbaus. So derweingärtner; mit der kenntnis eines einzigen weiustocks (wann manihn in die erde tlmn muß, wann liernach mit hast an pfähl und stockaiibinden, wann beschneiden) kann er mit einem male die ganze kunstnach der ülmlichkeit; so ists bei allem andern wißen. Die tkörichtenbrauclisänger aber und ihre schüler, wenn sie gleich hundert jahrefort tagtäglich singen, sind doch nicht im stande, nur eine einzigegeschichte oder einen einzigen gottesdienst von selbst zu singen, undwenden lange zeit, die sie in mancher kunst könnte vorwärts bringen,ohne nutzen auf. So kommts, daß sie bei ihrem gesange mit denvielen mistönen gar häufig Gott und die lieben heiligen nicht loben,vielmehr in cliören und kirchen bringen sie einander daraus, schelteneinander und reizen ihren herrn Gott zum zorne. So laßen denn dieeitelkeit des brauches alle Sänger, die bisher den brauch gelernet undgesungen! Folgen sie dem rathe unsres dichters, der zur wahrensangeskunst zurückführt, welches ist die musika! Da kann mau amgleichen das gleiche gar leicht und wohlstimmend lernen, daß ihrgesang wohlklingend werde und dem herrn gefällig. Du aber allmäch-tiger u. s. w. In diesem theile ruft der verfaßer zum schluße den

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Spüohtslnirt.